Daniel May
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Wenn es so ist, dass aufgrund des Fachkräftemangels der Klassenteiler nicht starken wieder reduziert werden kann, mit welchen Fachkräften geplant dann die Landesregierung die im Koalitionsvertrag angekündigten verpflichtenden Deutschkurse für alle Menschen, die nach Hessen kommen, umzusetzen? und ErPräsidentin Astrid Wallmann: Bereich nicht Herr Staatsminister, Sie haben das Wort. BeNovemArmin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: die Herr Kollege May, ich möchte auf eines hinweisen. Die Umsetzung, nach der Sie fragen, ist in Hessen in vollem Gang. Ich möchte noch einmal Folgendes unterstreichen. Was ist der richtige Klassenteiler? Sie hatten vorhin nachgefasst, inwiefern die Entscheidung richtig war, den Klassenteiler so weit zu erhöhen. wir Aufgrund der dargestellten Herausforderungen, die ich vorhin skizziert habe, bundesweit mit mehr oder fast zum 220.000 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern, waren ins- alle Länder gezwungen, anzupassen. Vorbereitungsklassen I in Baden-Württemberg – so heißen dort die Intensivklassen 16 – haben beispielsweise einen Klassenteiler von 24. Schleswig-Holstein musste jüngst den Klassenteiler von 16 auf 18 auch für die Grundschule erhöhen. 90/DIE Die Alternative zu unserem Vorgehen wäre doch – insoweit wundere ich mich angesichts der Rahmenbedingungen schon ein wenig über Ihre Nachfrage –, dass wir, wie es teilweise in Nordrhein-Westfalen der Fall ist, Wartelisten führen müssten. Hiermit würden wir aus meiner eine Sicht nur wertvolle Zeit verlieren, Zeit, die die betroffenen Kinder und Jugendlichen nicht haben. Wir sichern mit unserem System eine zügige Beschulung in unseren Intensivklassen, dies trotz aller Herausforderungen reibungslos. Sie sehen anhand unseres Landesschnitts, dass wir trotz der temporären Erhöhung des Klassenteilers diesen bei Weitem nicht ausschöpfen. Abschließend darf ich Ihnen eines sagen. Die Lehrkräfte, die dort aktiv sind, leisten hervorragende Arbeit. Dafür danke ich ihnen herzlich. Außerdem sind wir im engsten Austausch mit dem Hessischen Landkreistag, also mit den Schulträgern. Es ist nicht nur eine Frage des Personals, das vor der Klasse steht, sondern es ist auch eine Frage von räumlichen Kapazitäten.
