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Antje Hebel

AfD 2:06 min Sitzungen 23/24

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren! Die AfD hat bisher verschiedene Gründe angeführt, weshalb wir und andere gegen Olympia-Bewerbungen sich aussprechen, wie Bund der Steuerzahler, Zukunftsrat, Deutsche Polizeigewerkschaft. Wir sagen, der Senat kann es nicht, was er bereits in zahlreichen Großprojekten bewiesen hat. Er bewirbt Olympia nicht als größtes Sport- und Friedensfest der Welt, sondern als größte Geldbeschaffungsmaßnahme, was einen Missbrauch der olympischen Idee darstellt. Und er wirbt mit klimapositiven Spielen 2040, dem Jahr, wo Hamburg laut Zukunftsentscheid klimaneutral sein will. Die Olympiade in Paris hat 1,6 Millionen Tonnen CO2 erzeugt. Das ist die Quadratur des Kreises. Durch die Vorgehensweise des Senats bei der Bewerbung kamen weitere Gründe hinzu, die uns in unserer Haltung nachträglich bestätigt haben. Da ist Senator Grote, der Kritiker in die Ecke der schlechten Laune stellt, oder Frau Timmermann, die unterstellend fragt, was man denn gegen Paralympics haben kann, obwohl sich niemand je so geäußert hat. Das sind Argumente von Leuten, denen die Argumente ausgehen und dann mit Diffamierungen und unwahren Behauptungen vermischt mit moralischer Erhöhung arbeiten. Man verspricht neue Wohnungen, obwohl selbst offizielle Bewerbungsunterlagen betonen, dass die Science City auch ohne Olympia kommt und als Olympia-Dorf genutzt wird. Man bewarbt Olympia anfangs mit 86 Prozent Sportstätten-ready, auf Nachfrage wird es auf 78 Prozent, dann auf 76 Prozent reduziert. Aber einfach erst mal 86 Prozent raushauen. Man verspricht den Ausbau der ÖPNV, der schon läuft. Neubau U5, Verlängerung U4 und S4 – alles ohne Olympia. Mit der Macht der Regierenden und dem Geld der Steuerzahler wird der Bürger mit einer massiven Werbekampagne überzogen, die einer Gehirnwäsche gleicht, in welcher einseitig nur aus Sicht des Senats Olympia beworben wird. So sieht Fairplay der Olympiabewerber aus. Olympia muss kommen, egal was es kostet.

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