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Dr. Anke Frieling

CDU 2:31 min Sitzungen 23/23

Sehr geehrter Präsident, meine Damen und Herren. Das "Abendblatt" hat uns ja schon bestätigt, dass unser Ideenwettbewerb gut ankommt, nämlich die Tatsache, dass sich sowohl die SPD als auch die GRÜNEN als auch wir und die AfD eben auch noch mit einem weiteren Antrag um das Thema Fischmarkt kümmern, zeigt doch eins: Erstens, da gibt es was, um das man sich kümmern kann, was idealerweise auch etwas mehr ist als ein Prüfauftrag, weil vom Prüfen alleine passiert halt immer nichts. Und es zeigt halt auch, dass eben da doch ein großer Handlungsbedarf besteht. Und was es aber auch... was uns allen auch klar ist, und das kam ja auch bei Herrn Platzbecker schon deutlich vor: Das kann ja jetzt nicht so sein, dass die Politik die Ideen entwickelt und sagt: "Ihr macht das mal!" Sondern es ist ja schon eine gewachsene Institution, der Fischmarkt. Es ist ein kulturelles Erbe, es ist berühmt, es gehört zu Hamburg, es zieht Menschen an – vielleicht nicht mehr genug. Und es... Aber die Ideen selber müssen aus der Gemeinschaft dort entstehen und nicht aus unserem Kreis. Wir haben auch viele gute Ideen, die sind ja auch schon ein bisschen angeklungen, und zwar in jedem der Anträge gibt es schon Ideen, wie man auch Dinge verbinden kann, wie man Dinge weiterentwickeln kann. Und ich glaube, das ist dringend nötig. Und dass das so ist, das zeigen uns ja durchaus viele berühmte Märkte auch anderswo in der Welt, wie zum Beispiel der Naschmarkt in Wien, der eben auch nicht mehr der traditionelle Gemüsemarkt ist, als der mal gestartet ist vor vielen Hundert Jahren, sondern heute eben auch andere Dinge anbietet. Aber wie gesagt, auch eine andere Stadt kann nicht 1:1 ein Muster sein für das, was wir hier haben. Aber es ist etwas, um das wir uns jetzt kümmern müssen. Denn Veränderungen kann man ja nicht aufhalten. Wir sollten sie allerdings dann aufhalten, wenn man da den Eindruck hat, dass etwas so ein bisschen weniger Erfolg hat, als es in der Vergangenheit gehabt hat. Und wenn, was ja schon passiert ist, und das ist jetzt gar nicht angeklungen: Es gibt ja schon für den anschließenden Bereich der Elbkante Planungen, die natürlich aber auch den Fischmarkt beeinträchtigen werden. Und da muss man jetzt ganz sensibel vorgehen, damit man nicht beim Umbau und bei der Umsetzung der Planung das kaputt macht, was da noch ist. Und insofern, wie gesagt, müssen wir uns darum kümmern und müssen neue Konzepte entwickeln mit den Beteiligten, von den Beteiligten und ehrlich gesagt – finde ich – auch nicht primär tourismuspolitisch. Es ist ein tolles Angebot für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. So ist es gestartet, so muss es wieder werden. Vielen Dank.

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