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Eva Botzenhart

GRÜNE 2:32 min Sitzungen 23/22

Gut. Dann weiß ich jetzt halt nicht, was ich nicht sagen darf. Also gut. Liebes Präsidium, liebe Kolleginnen und Kollegen. Ja, auch das ist wieder ein Beitrag an dritter Stelle, sodass, genau, kann nur zum Teil wiederholen, was mein Kollege Herr Schmidt schon gesagt hat. Es ist klar, Rechenzentren sind ein zentraler Baustein der Digitalisierung, und ihr Bedarf wird weiter wachsen, das ist unstrittig, gerade eben durch KI-Anwendungen. Gleichzeitig sind sie Grundlage für digitale Dienste in Wirtschaft und Verwaltung, auch das ist unstrittig. Was daraus aber nicht automatisch folgt, dass wir hier vor Ort unbegrenzten Ausbau wollen. Wir stoßen in Hamburg nämlich an klare Grenzen, das hat mein Kollege auch schon gesagt. Wir haben eine Flächenkonkurrenz und wir stehen in Konkurrenz zu anderen Nutzungen wie Wohnraum oder Gewerbeflächen. Und gerade große zusammenhängende Flächen sind eben nur begrenzt verfügbar. Zum anderen benötigen große Rechenzentren enorme Energiemengen, das haben wir auch schon gehört. Wir sprechen hier ja über Anlagen, die teilweise den Strombedarf ganzer Städte haben. Das stellt unser Netz vor erhebliche Herausforderungen sowohl beim Ausbau als auch bei der langfristigen Versorgungssicherheit. Und genau an diesem Punkt greift der Antrag der CDU zu kurz. Er setzt stark auf Ausbau und Positionierung als führender Standort, ohne die realen Begrenzungen bei Flächen und Energien zu berücksichtigen. Deshalb braucht es einen realistischeren Ansatz, bei dem unser Zusatzantrag greift. Wir stellen die Frage, wo Rechenzentren überhaupt sinnvoll integrierbar sind unter Berücksichtigung von Netzkapazitäten und Flächen und orientieren uns damit an den tatsächlichen Rahmenbedingungen vor Ort. Gleichzeitig schaffen wir Transparenz über bestehende Standorte und denken die Energie- und Infrastrukturfragen von Anfang an mit. Und unser Antrag geht noch weiter, zum Beispiel bei der Nutzung von Abwärme für die Wärmeversorgung als konkreten Beitrag für eine effizientere und klimafreundlichere Stadtentwicklung und zum Beispiel bei der Erweiterung des Blicks über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus. Hier bei diesem Thema müssen wir deutlich größer denken, nämlich indem wir ganz Norddeutschland in die Analysen und Strategien miteinbeziehen. Lokalpatriotismus ist an dieser Stelle völlig fehl am Platze. - Letzter Satz: Wirtschaftliche Entwicklung - Kommen Sie bitte zum Schluss. und Klimaschutz gehen bei uns Hand in Hand. So sorgen wir dafür, dass Wachstum nicht zulasten anderer zentraler Ziele stattfindet. Vielen Dank.

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