Stephan Jersch
Danke schön, Herr Vorsitzender. Meine Damen und Herren. Auf einige der... Es ist ja immer wieder die Frage, welche Schutzbehauptungen aus Rot-Grün kommen und warum die CDU diesmal unwillig ist, auf einige dieser Behauptungen möchte ich dann doch noch mal eingehen. Ja, wo sind die Kleingärten in Hamburg verteilt? Sie sind sehr ungleich verteilt. Auch das eine Folge der mangelnden Politik, Steuerung, der Stadtplanung, letztendlich der mangelnden Beteiligung von wichtigen Akteurinnen und Akteuren. Das kann man feststellen. Und wenn es um Beteiligungsformate geht, liebe Kolleginnen und Kollegen, dann kann ich nur feststellen, die Beteiligungsformate im Kleingartenbereich haben sich seit 60 Jahren nicht geändert, seit dem 10.000er-Vertrag. Und ich glaube... Ja, das ist ein tradiertes Vorgehen. Und ich glaube, Kleingärtnerinnen und Kleingärtner haben auch nach 60 Jahren mittlerweile andere Ansprüche in der Beteiligung. Und da mag man nur mal die Schreberinnen und Schreber des Kleingartenvereins Goldbekkanal oder der Kleingartenvereine am Diekmoor fragen, welche Beteiligungsformate sie eigentlich sich gewünscht hätten. Nämlich nicht das Von-oben-nach-unten-Dirigieren, so wie es im Moment tatsächlich die Praxis ist. Und lieber Kollege Mohrenberg, ich hab interessiert Ihre Formulierung "neue Parzellen" gehört. Wenn Sie mir eine neue Parzelle, die nicht aus einer Verdichtungsmaßnahme entstanden ist, einen neuen Kleingartenverein nennen können, dann schmeiß ich 'ne Runde! Da können Sie aber auch wirklich sicher sein. Und lassen Sie mich zum Abschluss noch mal auf den Kollegen Kappe eingehen. Also die Kompetenz in einem Kleingartenbeirat wäre ideal und wäre breiter aufgestellt. Aber wenn Sie mehr Bürokratie ablehnen, dann kann ich nur sagen, das, was Sie im Moment im Winterdienst abziehen, das ist genau das Gegenteil, liebe Kolleginnen und Kollegen. Ich werbe trotzdem für die Zustimmung. Danke.
