Eva Botzenhart
Liebes Präsidium, liebe Kolleginnen und Kollegen. Hamburgs Hochschulen haben eine große Innovationskraft. Wir haben eine ganze Menge von vielfältigsten Gründungsideen. Wie man diese Studie jetzt interpretiert oder nicht, habe ich in den zwei Minuten, glaube ich, keine Zeit, das auszudiskutieren. Fakt ist, wir haben eine ganze Menge Ausgründungen. Und diese wissensbasierten Ausgründungen bringen einen enormen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen. Das sollten wir ja unterstützen. Für uns war in diesem Antrag entscheidend, ob von der Idee der Übergang zur Ausgründung aus den Hochschulen, ob der gelingen kann und ob man da den Leuten, die solche Ideen haben und Unternehmer werden wollen, ob man denen irgendwie das Leben erleichtern kann, indem man einfach Strukturen transparenter macht und vereinfacht. Und insofern ist das ein kleiner, aber feiner Antrag, weil Gründungsinteressierte in dieser frühen Phase Entscheidungen treffen müssen und Perspektiven einschätzen müssen, die sie oft noch gar nicht so richtig beurteilen können. Wenn wir so ein modulares Bausteinsystem haben, dann fällt das sehr viel leichter, sich auf bestimmte Fälle, die dann da zutreffen, sozusagen fokussieren zu können. Das führt zu mehr Orientierung, das sorgt für Verlässlichkeit und es sorgt für tragfähige Rahmenbedingungen. Und... Ach, die Zeit ist irgendwie zu kurz. Genau. Wir hoffen, dass damit die Menschen, die hier die Start-up-Szene dann auch am Leben halten und lebendig halten, entsprechend zu unterstützen. Zum CDU-Antrag kann ich in der Kürze der Zeit, wo er mir vorliegt, nur sagen, das scheint mir die volle Regelungswut zu sein in einem Fall, wo es Regelungen bereits gibt. Und das ist aus meiner ersten Einschätzung heraus rechtlich eher fragwürdig, ob man so was so umsetzen kann, ob man die Flexibilität der Hochschulen in der Form binden sollte. Und insofern würden wir den ablehnen. Vielen Dank.
