Stephan Jersch
Herr Präsident, meine Damen und Herren. Kollege Seelmaecker verwies schon auf die lange Geschichte. Bei meiner Recherche ist sie sogar noch noch länger gewesen. Ich komm auf 2016 als Startdatum in dieser Angelegenheit. Und insofern ist es natürlich wirklich ein freudiges Ereignis, dass es jetzt tatsächlich geklappt hat mit der Heilfürsorge auch für die Justizvollzugsbeamten. Letztendlich: Die Belastung in diesem Job, die Wichtigkeit dieses Jobs ist ja nun schon deutlich gemacht worden. Dem kann ich nicht viel hinzufügen. Das ist korrekt beschrieben worden. Und auf der anderen Seite haben wir natürlich den Fachkräftemangel, und das Dickschiff Hamburg hat gebraucht, bis es sich bewegt hat. Das kann man sagen. Da haben die Zulagen nicht wirklich gereicht, und dementsprechend haben wir jetzt tatsächlich den Erfolg, dass wir in breiter Einigkeit die Heilfürsorge hier jetzt beschließen werden und die Gleichstellung mit Polizei und Feuerwehr, was ein Anerkenntnis ist für die Beschäftigten in diesem Bereich, für einen harten Job. Und ein Stück weit ist das natürlich auch dem Föderalismus mit dem gegenseitigen Abwerben geschuldet. Insofern ein Hoch auf den Föderalismus an dieser Stelle, der dann auch einen gewissen Druck ausgeübt hat. Wie gesagt, der Antrag ist ein gutes Zeichen. Er ist ein deutliches Zeichen. Er ist ein deutlich überparteiliches Zeichen und letztendlich genau das Richtige in die richtige Richtung: Gute Arbeit, gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne. Und da kann ich in anderen Bereichen nur sagen: Weiter so! Danke.
