Markus Kranig
Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren, der Antrag der AfD beginnt mit europafeindlichen Aussagen. Das ist kein Zufall, das ist Ihre Linie. Die AfD lehnt zentrale europäische Energiepolitik grundsätzlich ab. Sie will Abschottung statt Zusammenarbeit. Sie will nationale Alleingänge. Das hilft Hamburg nicht. Das schadet uns. Wir lehnen diesen Antrag klar ab, und zwar aus guten Gründen. Er ist ideologisch, er ist fachlich schwach, er ist wirtschaftlich riskant. Die AfD fordert ein Zurück zu fossilen Grundlastkraftwerken. Das widerspricht allen realen Entwicklungen auf dem Energiemarkt. Wir als CDU setzen nicht auf eine fossile Monokultur. Wir setzen auf Bundesebene auf moderne, flexible und wasserstofffähige Gaskraftwerke als Übergangslösung. Die AfD setzt dagegen auf die alten Rezepte von gestern. Und die haben uns in die fossile Abhängigkeit geführt. Aber eine Abhängigkeit von Russland findet die AfD ja voll okay. Die AfD stellt auch die Wasserstoffstrategie pauschal infrage, sie attackiert Innovation. Und sie ignoriert bewusst, wie wichtig moderne Technologie wird. Gleichzeitig fordert die Bundes-AfD den Stopp der Erneuerbaren. Das zeigt ihr eigentliches Ziel: ein Ende der Energiewende ohne Rücksicht auf Wirtschaft, Arbeitsplätze oder Versorgungssicherheit. Wir als CDU stehen für Verantwortung, für Technologieoffenheit. Wir setzen auf moderne Kraftwerke, auf Innovation und erneuerbare Energien. Wir setzen auf Europa als Stärke, nicht als Feindbild. Der AfD-Antrag... Der AfD-Antrag löst keine Probleme, sondern ist rein populistisch ausgerichtet. Darum lehnen wir ihn ab. Vielen Dank.
