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Marie Kleinert

DIE LINKE 2:01 min Sitzungen 23/11

Ja, also es gibt Angebote, das will ich ja gar nicht abstreiten. Das ist ja auch schön, dass wir in Hamburg Angebote haben. Aber es ist doch was ganz anderes, einen Aktionstag anzubieten, als wenn man jungen Erwachsenen, die gerade ihr 18. Lebensjahr bestreiten, eine Möglichkeit gibt, auch mit einer Wahlfreiheit, mit diesem KulturPass die Möglichkeit zu geben, neue Formate auch kennenzulernen. Ich hab hier, also ich hab hier jetzt wirklich kein einziges schlüssiges Argument gefunden, warum dieser Antrag abgelehnt werden sollte, und deswegen bin ich gleich mal auf Ihr Abstimmungsverhalten gespannt. Bundesweit war der KulturPass nämlich auch ein echter Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Es haben rund 496.000 junge Menschen der Jahrgänge 2005 und 2006 ihr Kulturguthaben aktiviert, und es wurden über 2,9 Millionen Kulturangebote reserviert, darunter Konzerte, Bücher, Kinotickets und noch viel mehr. Genau, und es geht auch bei dem Hamburger KulturPass nicht um Mecklenburg-Vorpommern, sondern es geht um Hamburg, es geht darum, den in Hamburg neu aufzubauen, die Hamburger Kulturbetriebe und Buchläden und so weiter miteinzubeziehen, denen ein Angebot zu geben, sich wieder zu beteiligen. Wir haben von den Buchläden auch gehört: "Oh, es kamen auf einmal ganz viele junge Leute bei uns in die Buchläden". Und das ist doch mal auch einen Applaus wert! Genau. Die Kosten, da muss ich auch widersprechen, die IT wäre zu teuer, nein, sie ist nicht zu teuer. Die Software gibt es, die ist sogar Open Source, der Quellcode. Man müsste sie natürlich für Hamburg anpassen. Ja, da würden Kosten entstehen, aber den Gewinn, den wir daraus ziehen würden, der wäre groß, und das wäre es auf jeden Fall wert. Meine Damen und Herren, wir wollen und brauchen den KulturPass. Vielen Dank.

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