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Olga Fritzsche

DIE LINKE 1:27 min Sitzungen 23/10

Ja, liebe Kolleg:innen, wir waren ja im gleichen Sozialausschuss. Ich hab natürlich den Bericht über die Fachstellen für Wohnungsnotfälle auch zur Kenntnis genommen. Und selbstverständlich fand auch ich, dass einige konzeptionelle Vorschläge da sehr gut sind. Was wir aber feststellen müssen, ist, dass es einfach viel zu langsam geht. Die Situation muss jetzt entlastet werden. Und was wir hier in dem Antrag vorschlagen, sind ja eigentlich nur einige Notmaßnahmen. Es geht ja gar nicht darum... Mein Gott, wie oft haben wir schon über Konzeptionen gegen Wohnungslosigkeit gesprochen? Hunderte Male. Und ehrlich gesagt, ich empfinde Ihre Redebeiträge zum Teil wirklich als, also, bloßstellend, weil Sie müssen in diesem Game ja offensichtlich sich immer wieder Sachen ausdenken, um das Offensichtliche so rüberzubringen, dass nur Sie die richtigen Anträge hier einbringen. Und da möchte ich ehrlich gesagt nicht in Ihrer Rolle sein. Wenn ich mit den Leuten in der Fachstelle für Wohnungsnotfälle, die natürlich, weil sie Angst haben, von der zuständigen Behörde, von ihren Leitungen schikaniert zu werden, wenn sie mit der Linken reden, wenn ich mit den Mitarbeitern im Vertrauen spreche, dann höre ich: "Bei uns hat sich so viel schon so verschlechtert," "wir können sehr viele wichtige Arbeitsgänge nicht mehr ausführen." Und es scheint den Leitungen nur darum zu gehen, mehr stromlinienförmige Menschen einzustellen, die die Zahlen schnell hübscher machen. Entschuldigung, aber das ist die Realität.

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