Dirk Nockemann
Sie kennen uns doch. Liebe Frau Kollegin von den Grünen, wenn Frau Stöber nicht wäre, würde ich sagen, Sie haben den Vogel abgeschossen mit Ihren letzten Äußerungen. Der Abgeordnete, ja, ich bin noch dabei. Seien Sie doch mal ein bisschen sachlich. Können Sie doch. Der Abgeordnete Daniel Wald, meine sehr verehrten Damen und Herren, hat dort Äußerungen gemacht, die niemand von meinen Kollegen hier gutiert in irgendeiner Art und Weise. Und es laufen bereits Ordnungsmaßnahmen gegen den Herrn. Also, Frau Stöber, ja, auch sowas muss man mal sagen. Frau Stöber, zu Recht auch. Und Frau Stöber, von Ihnen, das waren mal wieder die typischen Freischwimmübungen der CDU. Am Anfang wurden Sie hier von dem gesamten Haus bis auf die AfD kritisiert für Ihre Aktionen, die Sie hier gestartet haben. Das hat Ihnen natürlich wehgetan, insbesondere weil Sie wieder mit der AfD in Zusammenhang gebracht wurden. Und deswegen mussten Sie alles, aber auch alles tun, um sich mit aller Gewalt von der AfD wieder abzugrenzen. Frau Stöber, stehen Sie doch endlich mal zu Ihrer Meinung. Meine sehr verehrten Damen und Herren, jeder, der sich kritisch gegenüber dem politischen Islam äußert, der wird hier gleich als Rassist oder was auch immer bezeichnet. Erstens ist der Islam keine Rasse. Da sind wir uns ja alle mal drüber. Nein, er ist keine Rasse. Zweitens, meine sehr verehrten Damen und Herren, kommen Sie doch.Ja, kommt ihr denn mit solchen Nebensächlichkeiten? Zweitens gibt es die Äußerungen beispielsweise von Herrn Erdogan. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen. Die Minarette sind unsere Bayonette. Herr Nockemann, gestatten Sie eine Zwischenfrage? Nein, Sie haben sich gerade mir gegenüber so unflätig geäußert. Sie kriegen von mir keine Zwischenbemerkung. Drittens, meine sehr verehrten Damen und Herren, wir alle kennen doch die Ergebnisse bestimmter Jugendstudien, Shell-Studien zum Beispiel, mit sehr erschreckendem Ergebnis. Da wird beispielsweise die Bedeutung des Koran... Von einer Mehrheit islamischer Jugendlicher höher gestellt als unser Grundgesetz. Frau Kollegin, Sie als Anwältin, was sagen Sie denn dazu? Ja, meine sehr verehrten Damen und Herren, Herr Hansen, Sie haben sich ja gerade wieder an Herrn Walczak abgearbeitet. Die sollten dabei mal gelassen sein. Nehmen Sie mal ein Beispiel an mir. Ich bin ja auch gelassen. Sie haben wirklich wahrhaftig mit keinem einzigen Wort gesagt, wie Sie diesen Tendenzen, die Herr Walczak dargestellt hat, wie Sie diesen Tendenzen, außer mit Du-Du und so weiter, mit diesen pädagogischen kleinen Ohrfeichchen begegnen wollen. Das heißt, solange Sie hier nicht ernsthaft und sachlich darlegen, wie Sie dem begegnen, sind Sie doch kein adäquater Gesprächspartner. Meine sehr verehrten Damen und Herren!Noch einmal, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, alle Muslime gehören auch dazu. Und noch einmal, nicht jeder Muslim ist gleich dem anderen Muslim. Da unterscheiden wir uns. Auch nicht jeder Christ ist gleich wie der andere Christ. Aber in den vergangenen Wochen sind in Hamburg einige von Ihnen und vielleicht auch von der CDU höchst unsanft aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt worden. Übergriffe von muslimischen Schülern auf muslimische Mädchen, die kein Kopftuch tragen, auf christliche Mädchen, die kein Kopftuch tragen. Islamismus-Vorfälle an dutzenden Hamburger Schulen, die Sie hier offensichtlich alle nicht mitbekommen haben. Seien Sie mal ehrlich, wer von Ihnen hätte denn noch gedacht vor fünf, sechs Wochen, dass so etwas in Hamburg möglich ist? Sie hätten das doch alles in Abrede gestellt. Sie hätten doch gesagt, das alles sind rechte Fake-News-Nachrichten. Jetzt sind Sie unsanft aufgewacht. So böse kann man sich täuschen. Frau Kolze, wenn Sie mit dem Kopf nicken, macht mich das immer so traurig. In den vergangenen Wochen hat sich in Hamburg ein Stück erschütternde Wirklichkeit ans Tageslicht gekämpft. Und zwar gegen all diejenigen, die immer davor gewarnt haben, dass hier so etwas passiert. Meine sehr verehrten Damen und Herren!Was man in der Vergangenheit ängstlich vermieden hat, aus Angst, dass man ja als Rassist gilt, nämlich offen darüber zu reden, das ist hier in den letzten Wochen, wir haben keine Angst davor, aber andere, die sich einschüchtern können damit, Sobald die ersten Vorfälle offen in den Medien standen, bekannten sich immer mehr Menschen an Schulen, auch Schüler dazu, jawohl, so etwas gibt es. Wenn also erst mal das Diktum von Ihnen gebrochen ist, wenn dieser Zwang, sich nicht äußern zu dürfen, gebrochen worden ist durch einige mutige Schüler, die vorangehen, dann kommen sofort andere hinterher, Herr Hansen. Fragen Sie sich mal, warum das so ist. Unsere Schulen geraten in Gefahr, ihre Neutralität zu verlieren. Deswegen sagen wir, hier gilt es, den Anfängen zu wehren. Glauben Sie mir, das sind noch nicht mal Anfänge. Vielen Dank.
