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Prof. Dr. Michael Becken

CDU 3:11 min Sitzungen 23/8

Ich darf vielleicht noch auf zwei, drei Aspekte von Herrn Platten erwidern. Es wurde richtigerweise eine Besonderheit mehrfach herausgestellt, dass es hier eben nicht um große Unternehmen geht, sondern um unseren Mittelstand. Und der Mittelstand fängt eben bei Kleinstbetrieben mit ein, zwei bis wenigen zweistelligen Personen an. Und die scheuen tatsächlich überbordende Bürokratie. Und es wäre unseres Erachtens einfach verschenkt, wenn dieser Gruppe der Zugang zu bestimmten Fördergeldern nicht ermöglicht würde. Der Aspekt, dass dieser One-Stop-Shop jetzt zusätzliche Bürokratie fordert, nein, es ist ja genau das Gegenteil hier als Intention. Denn wir versuchen natürlich über eine entsprechende Digitalisierung es für den Bürger einfacher zu machen und zu entbürokratisieren. Herr Abgeordneter, gestatten Sie eine Zwischenfrage oder Zwischenbewegungen des Kollegen Platten? Ja, sofort. Lassen Sie mich den Punkt zu Ende bringen. Natürlich ist ein Prozess, der unüberschaubar ist, wenn wir den rein digitalisieren, bleibt er ein schlechter digitaler Prozess. Das heißt, man muss das Ganze schon in Summe vereinfachen. Und wenn Sie jetzt mal einen Blick ins Förderportal werfen. Also ich hatte schon Schwierigkeiten, die Antworten, die mir gegeben wurden.so auf mal zu begreifen, wie muss es für einen normalen Bürger sein, der sich durch diesen Förderdschungel durchnavigieren muss. Bitte. Ja, vielen herzlichen Dank. Es gibt ja bereits eine recht umfangreiche Fördermittelberatung in Hamburg, das haben wir auch versucht darzustellen. Warum fokussieren Sie sich denn jetzt ausschließlich auf diese Beratung zu EU-Mitteln? Weil die meisten Unternehmen, Mittelstand, den wir zu Recht unterstützen wollen, dem ist es ja vermutlich am Ende relativ egal, welche Ebene für Zuschuss, der möchte einfach eine Unterstützung für sein Vorhaben haben. Und wir beraten ja ganzheitlich zu allen Fördermitteln, die es gibt. Warum verengen Sie sich jetzt auf diese EU-Töpfe in der Beratung, die Sie anstreben? Das würde uns nochmal interessieren. Das tun wir gar nicht, sondern wir wollen herausarbeiten, dass man auch gerade in diesem speziellen Kanal den Blick nicht verlieren darf, weil wir natürlich in der aktuellen Situation ja viel diskutieren über unsere eigenen Fördergelder und Pakete, ETC. Aber mein Ansinnen ist es auch, es wurde eben auch schon gesagt, es kommt eben auch viel Geld aus der Europäischen Union in die Länder der Gemeinschaft. Und ich finde es einfach wichtig, dass wir unseren Bürgern auch hier den Zugang ermöglichen, weil andere Länder das eben auch tun. Und vielleicht zu Ihrem Einwand, dass wir jetzt nicht übermäßig Werbung betreiben wollen, das war auch gar nicht mein Ansinnen. Also ich will jetzt nicht irgendwo auf irgendwelchen Werbetafeln sehen, dass man EU-Fördermittel beantragen muss, sondern einfach eine einfachere, direktere.Sichtbarkeit für den Bürger schaffen, gerade für den Mittelstand, dass er es unkompliziert beantragen kann. Vielen Dank.

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