Miguel Klauß
Frau Präsidentin, Kollegen! Wirklich faszinierend, wie ein solch wichtiges Thema von Ihnen angegangen wird. Sie schauen mit Ferngläsern in die Umgebung und sehen den rosa Elefanten vor Ihnen einfach nicht. Gekonnt ausgeblendet, weil nicht sein darf, was eben ist. Doch machen wir uns nichts vor. Dieser Antrag ist ein reines Ablenkungsmanöver. Die Ursachen der Zustände an unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen werden ja von Ihnen systematisch ausgeblendet. Die Menschen in Baden-Württemberg brauchen keine weiteren Berichte und Arbeitskreise, wie Personal in Deeskalation geschult wird. eriode – 12. Sitzung – Mittwoch, 7. Oktober 2026 Ich zähle Ihnen einmal ein paar Fälle auf, in denen Arbeitskreise nichts verhindert hätten: Freiburg, Bahnhof – Herr Lede Abal ist gar nicht da; ich meine, das ist sein Wahlkreis. (Zurufe von den Grünen: Nein!) – Dann halt von jemand anderem. (Heiterkeit) Auf jeden Fall ein Grüner, oder? Freiburg kann nur Grün sein. (Heiterkeit – Zuruf: Tata, tata, tata!) Am 9. September 2026 wurde ein 14-jähriger Junge von einem 41-jährigen Äthiopier – was macht ein 41-jähriger Äthiopier hier in Deutschland? – mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Es wurde sogar versucht, ihm die Augen auszureißen. Willkommen im besten Deutschland aller Zeiten! Der Junge wartete am späten Nachmittag nur auf seinen Vater zur Abholung. Messerangriff im Regionalzug bei Brokstedt. Daraus sind dann auch Arbeitskreise entstanden. Täter: Ibrahim A., ein Palästinenser. Messerangriff und Gruppenkonflikt am Bahnhof in Ludwigsburg: Ein 18-Jähriger wurde mit einem Messer niedergestochen und schwebte in Lebensgefahr. Mehrere Täter, unterschiedliche Staatsangehörigkeiten. Spoiler: Japaner und Chinesen waren nicht dabei. Tödlicher Messerangriff am Hauptbahnhof Ulm: Haupttäter waren zwei – wahrscheinlich – „Doktoren“ aus Syrien, die vielleicht mal unsere Rente bezahlen. Übergriff und Messerbedrohung am Busbahnhof Waldshut. Täter: ein 20-jähriger „Ingenieur“ aus Gambia, der vielleicht unseren Fachkräftemangel reduziert. Und Messerangriff in der S-Bahn Stuttgart. Täter: ein „Raketenwissenschaftler“ aus Marokko. Messerattacke in Offenburg. Täter: ein somalischer Staatsangehöriger, der nach Ihrer Sprache wahrscheinlich unsere Sozialsysteme unterstützt. So ginge die Aufzählung immer weiter. Ich könnte morgen noch hier stehen. Laut Anfrage im Bundestag haben wir es bei Messer- und Gewaltdelikten an Bahnhöfen und in Zügen mit einer Ausländerquote von 40 bis 50 %, je nach Delikt, zu tun. Die Eingebürgerten sind in der Statistik Deutsche – nur noch mal zur Info. Anstatt diese Ursachen klar zu benennen, flüchten sich die Altparteien in Symbolpolitik. Sie richten Waffenverbotszonen ein und stellen Schilder auf. Kleiner Tipp von mir: Schilder nur auf Deutsch bringt eher wenig. (Vereinzelt Heiterkeit bei der AfD) Was wir aber brauchen, sind geschlossene Grenzen statt Messerverbotszonen. (Beifall bei der AfD) (Miguel Klauß) Was wir brauchen, ist Remigration statt Bodycams. Was wir brauchen, ist die Abschaffung des Asylrechts statt mehr Security. (Beifall bei der AfD) Denn ich möchte nicht in einem Land leben, in dem die angebliche Lösung von Ihnen einfach nur immer mehr Verbote, mehr Wachpersonal, mehr Security, mehr Merkel-Poller etc. sind. Denn das ist doch nur die Bekämpfung der Auswirkungen Ihrer Politik. Wenn Sie einen verfaulten Zahn haben, der Sie schmerzt, dann nehmen Sie doch nicht jeden Tag Ibuprofen, dann gehen Sie zum Zahnarzt und lassen diesen Zahn entfernen. Was Sie mit Verbotszonen erreichen, ist nämlich die Entwaffnung gesetzestreuer Bürger, während sich die eigentlichen Gefährder nicht an Ihre Regeln halten. Dass Schaffner mittlerweile Selbstverteidigungskurse besuchen müssen, (Zuruf von den Grünen: Mann, Mann!) um ihren Beruf ausüben zu können, ist kein Beleg für ein funktionierendes Sicherheitskonzept. Es ist eklatantes Versagen der Landes- und Bundespolitik, meine Damen und Herren. (Beifall bei der AfD) Wir, die AfD-Fraktion, möchten keine fahrenden Asylantenheime. Wir möchten wieder sichere Züge und sichere Bahnhöfe. Hören Sie auf, die Bürger und die Beschäftigten im ÖPNV mit Anträgen und Arbeitskreisen – ich kann es wirklich nicht mehr hören – hinzuhalten, die das eigentliche Problem verharmlosen. Die Menschen in Baden-Württemberg wollen keine Berichte darüber, wie unsicher es geworden ist oder wie viele Straftaten es gibt. Sie wollen wieder ohne Angst Zug fahren können. Der Weg dorthin führt über abschieben, abschieben, abschieben, bis die Startbahnen anfangen zu glühen. Das geht aber nur mit der AfD. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
