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Gudula Achterberg

GRÜNE 22.07.2026 Sitzungen 18/9

Sehr geehrte Ministerin, ich würde gern noch einmal auf die Studierenden bzw. auf die Qualifizierung der außergewöhnlichen Nachwuchskräfte zu sprechen kommen. Welcher Personenkreis soll das sein? Können Sie dazu schon etwas sagen? Und wie sieht es aus, wenn diese Menschen dann qualifiziert sind? Ist dann auch geplant, dass man sie weiterhin in der Region bzw. in Baden-Württemberg einbindet? Wird es Programme geben, dass man das stärkt und gezielt auf diese Personengruppe zugeht, damit die Nachwuchskräfte auch hier bleiben und die Expertise, die sie erwerben, auch bei uns weiter einbringen? Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Petra Olschowski: Vielen Dank für die Fragen. – Es ist tatsächlich so gedacht, dass durch die enge Anbindung an die Wirtschaft und aufgrund der Idee, dass die Forschungsprogramme an die Wirtschaft angebunden sein sollen, die Promovierenden oder die Postdocs, die Forscherinnen und Forscher, direkt mit den Unternehmen in Kontakt sind. Man kann davon ausgehen, dass das die beste Gewähr ist, dass sie bleiben. (Abg. Nadyne Saint-Cast GRÜNE nickt.) Das ist einfach so. Dafür sprechen auch alle Zahlen, die wir kennen. Das heißt, eine frühzeitige Einbindung in die Unternehmen ist die beste Voraussetzung. Wenn die Studierenden, die Promovierenden, die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dann das Gefühl haben, sie können innovative Modelle voranbringen, sie sind in einem Ökosystem, das auf die Zukunft ausgerichtet und innovativ ist, das ihnen auch eine hohe Lebensqualität bietet, dann ist das die beste Garantie. Das ist das Grundkonzept. Wir müssen uns jetzt ansehen, ob das dann auch so funktioniert. Aber ich gehe davon aus, dass wir eigentlich eine sehr gute Grundlage dafür gelegt haben. Was die Auswahl angeht: Die Auswahl der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird durch die Professorinnen und Professoren erfolgen. Auch da werden wir – das wäre mein Ziel – sehr früh anfangen. Denn ich möchte eigentlich nicht gern, dass wir dann auf dem Bildungscampus einige sehr gute Forscherinnen und Forscher haben, aber nicht die jungen Leute, so sage ich mal, die jungen Wissenschaftlerinnen und eriode – 9. Sitzung – Mittwoch, 22. Juli 2026 Wissenschaftler, die das Ganze eigentlich so richtig zum Leben bringen sollen. Es wird tatsächlich so sein, dass Frau Eyring Personen mitbringt, die im Moment auch schon bei ihr sind und die dann vielleicht ihren wissenschaftlichen Karriereweg in Heilbronn weiterführen oder abschließen. Auch die anderen Personen, die angedacht sind, werden mit Sicherheit Personen mitbringen. Gleichzeitig werden über die Universitäten in Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen auch neue junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angesprochen.

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