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Dr. Alexander Becker

CDU 22.07.2026 Sitzungen 18/9

Frau Ministerin, vielen Dank für die Beantwortung der bisherigen Fragen, vielen Dank aber insbesondere auch für das Vorantreiben von conn-AIx. Das ging wirklich sehr, sehr schnell – das darf man sagen – und läuft sehr, sehr gut an. Jetzt ist – so sagt man – der Dank die schärfste Form der Bitte, (Vereinzelt Heiterkeit) und so ist es auch mit dem Lob. Wir haben im Koalitionsvertrag formuliert, dass wir connAIx zu einem „Institute of Applied AI in Science and Technology Baden-Württemberg“ ausbauen wollen und auch anstreben, weitere baden-württembergische Universitäten – so heißt es im Text – zu beteiligen, also in der Fläche ganz Baden-Württembergs über die drei Gründungsuniversitäten hinaus ein Netzwerk zu bilden, sozusagen als universitären Hub, und gleichzeitig die Internationalität und die Spitze in den Blick zu nehmen – mit dem, was vor Ort schon da ist: mit der ETH, die jetzt kommt, auch mit der TUM. Die Fragen sind ja schon gestellt, und ich möchte sie noch einmal bekräftigen. Ich weiß nicht, ob man schon etwas zu der Zusammenarbeit mit TUM und ETH sagen kann. Wir sind jetzt natürlich in der Gründungsphase und haben keine Zeit (Dr. Alexander Becker) für Konsolidierung, sondern müssen schon die nächsten Schritte in den Blick nehmen, um schnell vorwärtszukommen. Das ist die eine Frage. Und dann: Im Text des Koalitionsvertrags ist ausdrücklich von weiteren Universitäten die Rede, aber wenn ich Sie richtig verstanden habe – und diese Intention würden wir teilen –, sollten wir nicht nur Universitäten, sondern weitere Hochschulen in den Blick nehmen, mit den Fertigkeiten, die sie haben, und den Netzwerken, die sie in Richtung Wirtschaft mitbringen. Es ist für uns auch sehr, sehr wichtig, dass wir das mitdenken, sodass im Grunde genommen eine strategische Achse entsteht. Wenn Sie also noch etwas zur Beteiligung weiterer Hochschularten bzw. zur mittelständischen Wirtschaft sagen würden, würde ich mich dafür bedanken. Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Petra Olschowski: Ich will es noch einmal sagen, denke aber, alle Fragenden und Beteiligten wissen es: Ich bin nicht der Typ, der sagt: „Wir im Ministerium setzen uns hin und machen mal einen Plan“ – das machen wir natürlich auch –, sondern ich sage an dieser Stelle: Es ist wichtig, dass die Personen, die gestalten, mit am Tisch sitzen. Und dafür müssen sie jetzt erst mal kommen. Das fängt heute an – deswegen habe ich es gesagt: es gibt heute die ersten Runden, auch mit potenziellen neuen Berufungen –, und man muss jetzt schauen, wie es sich entwickelt. Es wird im Oktober diesen Workshop geben, bei dem alle Beteiligten zusammenkommen und sich die Dinge anschauen. Aber wir brauchen sie erst mal. Wir müssen auch aufpassen, dass wir nicht vom ersten Moment an das Konstrukt überfordern. Die Linie, die wir vertreten, sieht so aus: Wir gehen jetzt in enge Gespräche mit ETH und TUM. Man muss dazusagen: Die ETH hat im Moment noch keinen Betrieb vor Ort. Da müssen halt auch erst Menschen sein, mit denen man das bespricht, und solange diese noch nicht da sind, sind sie eben nicht da. Auch in Bezug auf die TUM muss man schauen, wie man dort zusammenkommt. Ich will auch noch einmal sagen – nur damit Ihnen die Bedeutung klar ist –: Es gibt am Standort im Moment und perspektivisch nur, was das Max-Planck-Institut angeht – die werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach dort auch ausweiten –, Persönlichkeiten mit dem hohen Profil, wie wir es da haben. Es gibt dort keine anderen Leibniz-Preisträger; diese bringen wir. Es gibt keine ERC-Grants-Leute; die bringen ebenfalls wir. Das heißt, das Level wird von connAIx jetzt nach oben gezogen, parallel zu den anderen beiden Hochschulen, für die ETH und die TUM. Die Signale von beiden Hochschulen sind da, dass die Zusammenarbeit gewünscht ist; dies gilt gleichzeitig auch für uns und für connAIx. – Das wäre der erste Schritt: die Basis am Standort gut aufzustellen und dann zu schauen, dass wir mit den anderen Universitäten und Hochschulen, wo dies passt, in den Dialog gehen und schauen, wie wir da ein Netzwerk aufbauen können. Aus meiner Sicht ist aber wichtig, dass die drei Führungspersönlichkeiten jetzt erst mal anfangen und dass sie miteinanlperiode – 9. Sitzung – Mittwoch, 22. Juli 2026 der ihren Weg finden – denn das muss hinterher ja funktionieren –, dass sie ihren Apparat aufbauen. Deswegen bitte ich um Verständnis, dass es 2028/2029 werden wird, bis wir in die nächsten Verfahren kommen. Das Jahr 2027 werden wir brauchen, um das Ganze stabil aufzustellen, mit ETH und TUM, und dann werden wir uns anschauen, wie die finanzielle Ausstattung ist und welche Möglichkeiten es gibt, das weiter auszubauen.

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