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Michael Joukov

GRÜNE 05.11.2025 Sitzungen 17/133

... – Hörgeräte dürfte es da auch geben –, der unsere Innovationsphilosophie an dieser Stelle mit Leben füllt: ein fein säuberlich miteinander verwobenes Ökosystem der weltweit renommiertesten Menschen aus Forschung, Versorgung und Anwendung, regional geclustert in Heidelberg und Mannheim. Zu Recht entwickelt Ministerin Olschowski diesen Dreiklang seit Tag 1 ihrer Amtszeit fortlaufend weiter. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU) Auch mit dem Klinikverbund zwischen Heidelberg und Mannheim wird der Transfer klinischer Erkenntnisse in vertiefte Forschung, Lehrinhalte und Industrie gestärkt. Umso wichtiger ist es, dass dieses Haus die Rechtsgrundlagen noch im laufenden Jahr schafft. Natürlich hilft das Gesundheitsdatengesetz der ehemaligen Ampelregierung auf Bundesebene, damit Medikamente und Anwendungen, die in „THE LÄND“ entwickelt werden, auch hier vor Ort in klinische Studien kommen. Das war bisher kaum möglich. Meine Damen und Herren, wir entwickeln dieses einzigartige Umfeld, in dem Innovation und Transfer ermöglicht werden, fortlaufend weiter. Das Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience – abgekürzt HI-TAC; ich weiß, es ist ein schwieriges Wort – entsteht in Heidelberg. Auch das ist kein Zufall, sondern Ergebnis wissenschaftlicher Exzellenz an diesem Standort. Mit der Partnerschaft zwischen der Uni Heidelberg und der Harvard University sowie den Aktivitäten der Baden-Württemberg Stiftung kommen weitere Spitzenköpfe nach Baden-Württemberg, um hier mit ihrer Forschung für ein besseres Gesundheitswesen und für ein besseres Leben zu sorgen. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU) Doch damit eines klar ist: Exzellenz ist in Baden-Württemberg an allen vier Uniklinikstandorten zu Hause. Exzellenzcluster aus den Lebens-, Gesundheits- und/oder Biowissenschaften gibt es in Freiburg, Tübingen und Heidelberg, und einzigartige Einrichtungen wie das ILM in Ulm belegen diese Exzellenz genauso, meine Damen und Herren. (Beifall des Abg. Thomas Hentschel GRÜNE) – Ja, dafür bitte einen Applaus für das ganze Land! (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU) Mit der Spitzenberufung haben wir die Medizinischen Fakultäten im Land gut aufgestellt für den Kampf um die besten Köpfe. Mit dem Forum Gesundheitsstandort bringen wir Hochschulmedizin, Gesundheitswirtschaft und Versorger zusammen. Kooperation zu fördern, das war auch der Grundgedanke hinter 4U, dem Kompetenzverbund der vier Uniklinika. Für uns, meine Damen und Herren, ist nur eines klar: Die Spitze kommt aus der Breite. Es nützt wenig, Leuchttürme zu haben, wenn es keine Schiffe mehr gäbe, die dazwischen fahren. Ich danke Professor Martin für diese in vielen Bereichen sehr treffende Metapher. Es reicht also nicht, die besten Ärztinnen und Ärzte auszubilden; es braucht auch die besten Leute in allen Bereichen, auch de – 133. Sitzung – Mittwoch, 5. November 2025 im Labor, und diese braucht es auch und gerade in der Fläche. Dafür sind z. B. die HAW-Standorte unverzichtbar, zu denen wir Grünen stehen. Das unterscheidet Baden-Württemberg von Bayern: Wir haben in Baden-Württemberg keine strukturschwachen Räume, weil wir keine campusfreien Räume haben, nirgendwo im Land. Heidelberg oder Ulm ebenso voranzubringen wie Furtwangen oder Mosbach, das ist grüne Politik für ein erfolgreiches Land. (Beifall bei den Grünen – Zurufe, u. a.: Heidenheim! – Gegenruf des Abg. Raimund Haser CDU: Da wa- ren Sie noch gar nicht auf der Welt! – Gegenruf des

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