Dr. Dorothea Kliche-Behnke
Genau. – Es geht um die dualen Lehramtsstudiengänge an baden-württembergischen Hochschulen. Im letzten Wintersemester starteten drei Studiengänge des dualen Lehramts im Modellversuch an der PH Karlsruhe und den Universitäten Freiburg und Stuttgart unter der Beteiligung der Seminare für Lehrerbildung in Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart. So sollen neue Zielgruppen für das Lehramt gewonnen werden, was wir natürlich sehr unterstützen, nämlich Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudiengänge. Die Studierenden können nach drei Jahren direkt in den Lehrberuf einsteigen. Allerdings sind die Studierenden aufgrund der sehr engen Vorgaben zum ersten und zweiten Fach sehr eingeschränkt. Das duale Lehramt Sekundarstufe I und das duale Lehramt Gymnasium können in Karlsruhe und Freiburg nur mit den Fächerkombinationen Physik oder Informatik als erstem Fach und Mathematik als zweitem Fach studiert werden. Das duale Lehramt an beruflichen Schulen kann nur mit der Fächerkombination Elektrotechnik oder Informationstechnik als erstem Fach und Mathematik als zweitem Fach studiert werden – so in Stuttgart. Diese starren, unflexiblen Vorgaben führen offenbar dazu, dass sich kaum Bachelorabsolventinnen und -absolventen finden, die in dieses Profil passen. Ich frage deshalb die Landesregierung: a) Inwiefern plant die Landesregierung die Zulassung der Hauptfächer Bautechnik und Maschinenbau im Masterstudiengang „Berufliches Lehramt – dual“ an der Universität Stuttgart? b) Inwiefern plant die Landesregierung die Zulassung weiterer Zweitfächer, beispielsweise Informatik und Physik, im Masterstudiengang „Berufliches Lehramt – dual“ an der Universität Stuttgart?
