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Dennis Klecker

AfD 16.10.2025 Sitzungen 17/132

Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler! Während des Jugendlandtags und auch bei den regionalen Jugendkonferenzen zur Vorbereitung des Jugendlandtags hatten wir einen hochinteressanten Austausch. Dafür möchte ich mich noch mal bei euch Schülerinnen und Schülern bedanken. (Beifall bei der AfD) Ihr habt interessante Themen angesprochen, und darauf werde ich auch noch eingehen. Aber ich glaube, wir haben ein elementares Problem für junge Menschen in diesem Land. Die lang geltende Selbstverständlichkeit, dass es der nächsten Generation in der Regel besser geht als der vorherigen, gilt nämlich nicht mehr. Um nur ein Beispiel zu nennen: Lange Zeit konnte sich die Mehrheit der Bevölkerung ein kleines Häuschen leisten oder zumindest eine bezahlbare Mietwohnung. Nun gilt dies nicht mehr; denn schon am bezahlbaren Wohnen scheitert es heutzutage. Doch die Lösung der schon ewig regierenden Parteien dafür ist Augenwischerei: die Situation seit Langem nicht verbessern, sondern immer weiter verschlimmern. Die Realität lässt sich eben nicht ewig wegwischen. (Beifall bei der AfD) Ich verweise nur auf das Bruttoinlandsprodukt, welches in nahezu allen Staaten wächst außer in Deutschland; hier ist es negativ. „Rezession schwerer als bisher angenommen“, titelte die „Tagesschau“ im Juli. Da frage ich mich, von wem die bisherigen Annahmen kamen. Vielleicht von denselben Experten, die auch behaupten, es würde Deutschland schaden, mal die AfD zu wählen? (Heiterkeit und Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Julia Goll FDP/DVP) Doch ich bin davon überzeugt, dass wir die Zukunft positiv umgestalten können. Deshalb wurde ich Politiker, auch wenn ich mich in diesem Beruf wesentlich öfter ärgern muss als in meinem bisherigen als Werkfeuerwehrmann. Es wurde auch das Thema „Klima und Nachhaltigkeit“ angesprochen. Doch durch die wirtschaftliche Geisterfahrt der letzten Jahre haben wir immer weniger finanziellen Spielraum, um uns an klimatische Veränderungen anzupassen, beispielsweise durch die Sanierung oder den Einbau von Klimaanlagen in Schulen oder Kindergärten. Zur Nachhaltigkeit gehört aber auch das Einkaufen von regionalen Lebensmitteln. Doch wenn der Verbraucher immer weniger Geld im Geldbeutel hat, greift er auch immer häufiger zum billigeren Produkt aus dem Ausland. (Abg. Anton Baron AfD: So ist es!) Die völlig unwirtschaftliche Windkraftnutzung in Baden-Württemberg, die nur durch starke Subventionen vom Staat für die ode – 132. Sitzung – Donnnerstag, 16. Oktober 2025 Betreiber gewinnbringend ist und auch noch unsere Wälder schädigt, muss eingestellt werden. (Beifall bei der AfD) Wir brauchen einen guten und gesunden, durchdachten Energiemix, zu dem auch Kraftwerke gehören. (Zurufe von den Grünen) Der Mensch reagiert seit Jahrtausenden mit Technologie und Innovation. Daher ist die faktische Deindustrialisierung so fatal. Gerade junge Menschen brauchen Perspektiven und dazu Arbeitsplätze und Wohlstand. Daher setzen wir auf technologischen Fortschritt und nicht auf Verbote. (Beifall bei der AfD) Die Basis für all das sind eine bezahlbare Energieversorgung und eine gute Infrastruktur. Wenn die Energiepreise zu hoch sind, flüchten die Betriebe ins Ausland, wie wir aktuell beobachten können. (Beifall bei der AfD) Vor allem in Baden-Württemberg sind sehr viele Arbeits- und somit auch Ausbildungsplätze für die Jugend von der Automobilindustrie mit hohem Energiebedarf abhängig. Ebenso wichtig ist uns daher die Mobilität. Diese steht für Freiheit, egal, ob mit dem eigenen Auto, dem von uns unterstützten früheren Führerschein ab 16 Jahren oder mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln – deren Probleme bekannt sind. (Beifall bei der AfD) Sicher habt ihr auch mitbekommen, dass die neue Bundesregierung die Wichtigkeit der Infrastruktur erkannt hat; sie hat zumindest einen Fonds dafür aufgelegt. Doch jetzt ist schon wieder kein Geld für die dringend notwendigen Maßnahmen da. Hier würden wir gänzlich andere Prioritäten setzen. Ähnlich ist es bei der Bildung: Über Jahrzehnte waren wir an der Spitze. Dann hat man ein erfolgreiches Bildungssystem, welches weltweit kopiert wurde, nur aus Ideologie ruiniert. (Abg. Thomas Poreski GRÜNE: So ein Quatsch!) Wir werden wieder Spitzenbildung für jeden nach seiner individuellen Leistung ermöglichen, ohne Leistungsstarke zu bremsen oder Leistungsschwache zu überfordern. Damit verbunden werden wir auch das Handwerk und die duale Ausbildung wieder stärken sowie eine unnötige Akademisierung rückabwickeln. (Beifall bei der AfD) Wir werden staatliche Gelder von ideologischen und häufig sogar linksextremen Projekten streichen (Zuruf von der AfD: Sehr gut! – Unruhe) und dafür echte Freizeitangebote ermöglichen, z. B. kostenlose Schwimmkurse für Kinder. Mehr Transparenz hinsichtlich der Fördermittel, die in Tausende von Projekten fließen, wird auch die Beteiligung und das Engagement stärken. (Dennis Klecker) Die AfD setzt sich seit ihrer Gründung für direkte Demokratie mit Volksabstimmungen ein. Wenn Politiker ihre Gesetze oder Großprojekte vor dem Volk rechtfertigen müssen, weil dieses das Ganze kippen kann, dann sind die Gesetze und Projekte nicht nur durchdachter, sondern dann wird auch viel Steuergeldverschwendung vermieden. (Beifall bei der AfD) Seit über 70 Jahren macht das Allensbach-Institut jährliche Umfragen, ob die Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung noch frei sagen zu können. Dieser Wert ist so niedrig wie noch nie. Nur noch 40 % trauen sich, ihre Meinung frei zu äußern. Was ist unsere Meinungsfreiheit unter diesem Umstand noch wert? Wir werden das ändern. Das radikale Ausgrenzen von Meinungen – egal, ob von links oder von rechts – muss aufhören; denn genau das schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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