Daniel Lindenschmid
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Am 10. September 2025 wurde im US-Bundesstaat Utah ein 31-jähriger Familienvater, der zwei kleine Kinder hat, auf offener Bühne erschossen. Dessen Tod hat in der deutschen Qualitätspresse Schlagzeilen wie diese ausgelöst: „Eine Tat, die den liberaldemokratischen Westen verändern könnte“. Was in den USA und in den bürgerlichen deutschen Medien als politisches Erdbeben wahrgenommen wurde, ließ bei rotgrünen Politikern nicht einmal den Putz rieseln, weil der Tä- (Daniel Lindenschmid) ter ein woker Linksextremist war. Es blieb der AfD überlassen, im Bundestag und anderswo diesen Mord politisch wahrzunehmen und einzuordnen. Im Bundestag wurde das Gedenken der AfD an den Toten aus der linken Hälfte des Plenarsaals durch höhnische Zwischenrufe gestört. Alle anderen Parteien links der CDU ließen ihre Vorfeldorganisationen und außerparlamentarischen Arme in den Medien, Redaktionen und auf der Straße für sich formulieren, was sie selbst sich nicht trauten.
