landtag-bw.de ↗

Daniel Born

23.07.2025 Sitzungen 17/128

Herr Minister. Minister für Verkehr Winfried Hermann: Die PSU hat gesagt: Wenn wir den Termin 2026 halten wollen und nicht so viele Sperrungen gleichzeitig machen wollen, müssen wir die Sperrungen strecken. Und wir müssen davon Abstand nehmen, dass wir den Bahnhof komplett in Betrieb nehmen. So ist es zu einem gestaffelten Vorschlag genommen, der lautet: Zum Start 2026 fahren auf der Hauptachse Mannheim– Stuttgart–Ulm alle Fernverkehrszüge. Dann können auf dieser Achse auch Nahverkehrszüge fahren, und es können insgesamt knapp die Hälfte aller Nahverkehrszüge einfahren. Warum nur etwa die Hälfte? Weil die Zufahrten von Bad Cannstatt her für mehrere Monate unterbrochen sind, weil die Zufahrten für die Remsbahn und die Murrbahn nicht möglich sind und weil auch die Gäubahn nur begrenzt lange noch angebunden ist. Daher: Es gibt schon erhebliche Beeinträchtigungen. Ein größerer Teil der Streckensperrungen ist nach Dezember 2026 eigentlich ins Jahr 2027 verschoben worden. Dort gibt es noch einmal erhebliche Sperrungen, sodass ungefähr ein Jahr später – Stand heute – alle Verkehre einfahren können. Das bedeutet: Es ist notwendig, dass der Kopfbahnhof noch ungefähr ein Jahr länger betrieben wird, damit die Züge, die periode – 128. Sitzung – Mittwoch, 23. Juli 2025 nicht in den Tiefbahnhof einfahren können, überhaupt in den Bahnhof einfahren können. Das bedeutet auch, dass die Gäubahn grob ein Jahr länger nicht abgehängt wird, und es bedeutet, dass die Umlegung und Digitalisierung der S-Bahnen, die ursprünglich vor der Inbetriebnahme erfolgen sollten, nach der Inbetriebnahme stattfinden. Die Abfolge der Baustelle wurde also in erheblicher Weise umgebaut, um dem Anspruch „nicht so viele Sperrungen gleichzeitig“ gerecht zu werden. Von den Sperrungen, die 2027 erfolgen, sind in erheblichem Umfang vor allem auch die Filder betroffen.

Alle Reden von Daniel Born Protokoll ↗