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Daniel Lede Abal

GRÜNE 02.07.2025 Sitzungen 17/126

Zum Beispiel?) Nichtsdestotrotz geht es hier um ein sehr wichtiges Thema. Es geht um die Kinder, die Kleinsten, die Jüngsten in unserem Land, und es geht vor allem darum, dass wir mit dem Ki-Ta-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz in Verbindung mit dem heutigen Gesetzentwurf einen großen Schritt zur Stabilisierung der Qualität in den Kindertageseinrichtungen in unserem Land gehen können. (Beifall bei der CDU und der Abg. Saskia Frank GRÜNE) (Christiane Staab) Es geht darum, lieber Kollege Born, denjenigen Männern und Frauen, die jeden Tag an der Spitze einer Einrichtung stehen, die jeden Tag die Verantwortung für die Qualität in ihrer Einrichtung haben und entsprechend organisieren, die mit den anderen zusammen die Leitungskonzepte entwerfen, die Kitakonzepte entwerfen, die die Elterngespräche führen, die den Blick in die Gruppen werfen, schauen, wie es den Kindern geht, ob die Kinder tatsächlich entsprechend der Vorgaben, die sie als Leitung machen, gefördert werden, ob die Anleitung der Praktikantinnen so stattfindet, wie die Leitung das auch von ihrem Team erwartet – – Dafür braucht es Zeit, dafür braucht es Ausbildung, dafür braucht es aber auch Verlässlichkeit. Genau diese Verlässlichkeit geben wir jetzt wieder an die Kitas. Es wird weitergehen. (Beifall bei Abgeordneten der CDU und der Abg. Saskia Frank GRÜNE) Wir postulieren aber im gleichen Atemzug mit der Freistellung auch, dass wir erwarten, dass die Träger – diese Aufgabe geht an die Träger – den Leitungen Vorgaben machen können, was von einer Leitungskraft tatsächlich erwartet wird, und zwar nicht quasi: „Ich finde, man sollte“, sondern klare Vorgaben gegenüber den Leitungen, wie die Leitungsaufgaben definiert werden. Sie sind heute anspruchsvoll – sehr viel anspruchsvoller, als sie das früher gewesen sind. Wenn wir in die Kitas blicken, sehen wir, wie bunt die Landschaft der Kinder und ihrer Eltern geworden ist. Dementsprechend ist es wichtig, dass ein Stück weit Verbindlichkeit in den Vorgaben an die Leitungsarbeit erfolgt. Wir haben darauf gewartet, dass der Bund tätig wird. Da er klar signalisiert hat, die Mittel aus dem KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz zur Verfügung zu stellen, können wir jetzt dementsprechend mit diesem Gesetzentwurf tätig werden. Die Finanzierung der für die Sicherung der Qualität an den Einrichtungen so wichtigen Leitungszeit wäre im November möglicherweise ausgelaufen. Jetzt können wir das klare Signal geben, dass die Verlässlichkeit auf jeden Fall bis 2027 gewährleistet und gesichert ist. Alle Träger können damit rechnen. Der Kostenersatz wird erfolgen. Es ist wichtig, dass jetzt alle gemeinsam immer weiter auf dem Weg marschieren, unsere Kitas qualitativ noch weiter nach vorn zu bringen. Da ist natürlich, lieber Kollege Born, Luft drin. Auch die Träger können hier ihren Teil erfüllen, und die Träger haben alle die Möglichkeit, zusätzlich noch Mittel an die Kita zu geben, damit die Leitungen freigestellt werden. Es gibt Kommunen – ich kenne eine, die aber zugegebenermaßen etwas mehr Geld als andere hat –, in denen alle Kitaleitungen freigestellt sind. (Abg. Daniel Born SPD: Sie kennen die Finanzlage der Kommunen, oder?) Das hat viel mit Verständnis dafür zu tun, was diese Arbeit umfasst. Unsere Aufgabe ist, in den Kommunen und in den Gemeinderäten immer wieder dafür zu werben und darauf hinzuweisen, dass Kitaleitung eine extrem verantwortungsvolle und hoch belastende Aufgabe ist. Ich wünsche mir auch, dass aleriode – 126. Sitzung – Mittwoch, 2. Juli 2025 le komplett freigestellt werden. Wir müssen jedoch die Kassenlage von allen im Blick haben. Das haben wir, und wir gehen einen wichtigen Schritt. Dafür sage ich allen vielen Dank. (Beifall bei der CDU und Abgeordneten der Grünen)

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