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Daniel Born

22.05.2025 Sitzungen 17/124

Frau Ministerin, gestatten Sie eine Zwischenfrage des Herrn Abg. Stein aus der AfD-Fraktion? Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker: Nein. Ich möchte es jetzt kurzhalten. (Abg. Ulli Hockenberger CDU: Sehr gut!) Wir haben jetzt für den seit letzter Woche als sesshaft gemeldeten Wolf bei Donaueschingen – also unsere Nummer 4; es wurde mehrfach gesagt, drei bis vier; es sind vier – das Fördergebiet Wolfsprävention im Schwarzwald erweitert, um auch dort sicherzustellen, dass ein konfliktarmes Miteinander von Wölfen und Weidetieren auch durch einen wirksamen Herdenschutz – das gilt übrigens auch für die Rinder; da haben wir nämlich ein neues Konzept ohne Zäune entwickelt – möglich wird und von den Weidetierhalterinnen und den Weidetierhaltern auch umgesetzt werden kann. iode – 124. Sitzung – Donnerstag, 22. Mai 2025 Dafür gibt es sehr viel Beratung von der Forstlichen Versuchsund Forschungsanstalt, die das im Auftrag des Umweltministeriums mit über 800 Herdenschutzberatungen seit 2018 getan hat. Ich denke, das ist eine sehr wertvolle und wichtige Arbeit. Es geht auch darum, Sicherheit zu geben, um dann entsprechend handeln zu können, Prävention zu betreiben und vieles mehr. Selbst wenn der Wolf jetzt ins JWMG im Land aufgenommen würde, wäre er in der Schutzschale. Auch das würde nicht bedeuten, dass wir sofort aufhören könnten, die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter zu unterstützen. Denn selbst dann muss man dafür Sorge tragen, dass die Wölfe, die da sind, die nicht entsprechend entnommen werden können – – Auch in dieser Schutzschale gibt es dafür dann Kriterien, die gelten. Daher, muss ich ehrlich sagen, bin ich ein bisschen überrascht, dass es so bemängelt wird, dass man sich so stark für die Weidetierhaltung hier in Baden-Württemberg einsetzt. Ich denke, das ist eine wertvolle Arbeit für unsere Kulturlandschaft. Ich finde, das sollte es uns auch wert sein, dass wir da entsprechende Maßnahmen umsetzen. Durchziehende Wölfe wird es auf jeden Fall weiterhin geben. Wir haben jetzt vier Wölfe in Baden-Württemberg. Wir müssen damit umgehen. Ich finde, wir sollten diesen Weg weitergehen. Es hat mich ja gefreut, dass man auch festgestellt hat: Wir haben da gemeinsam auch konstruktiv zusammengearbeitet. Wenn z. B. ein Wolfskompetenznetzwerk entsteht, dient das ja auch weiterhin der Beratung der Landwirtschaft. Da sollten wir weiter an einem Strang ziehen im Sinne dessen, dass es ein konfliktarmes Miteinander gibt. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei den Grünen und der CDU)

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