Manuel Hagel
Welche Regierung?) Wie immer, wenn es um soziale Ungerechtigkeiten geht, steht die SPD an vorderster Täterfront. Die Partei, die sonst so gern auf die Geschichte verweist, hat die Hochinflation von 1923 anscheinend total vergessen. Aber man muss gar nicht so weit zurückgehen, um die Erfolge sozialistischer Gelddruckerei zu besichtigen. Argentinien und der Peronismus sind ein anschauliches Beispiel, wie man ein potenziell reiches Land mittels linker Schuldenwirtschaft in ein bitterarmes Land verwandeln kann. Obwohl wir alle die Rosskur sehen, die das Land jetzt durchmachen muss, setzt die SPD weiter auf die Notenpresse. Was Inflationskanzler Olaf nicht geschafft hat, das wird Black-Rock-Friedrich jetzt richten: (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Andreas Stoch SPD) ein überschuldetes Land, in dem die arbeitende Bevölkerung früher oder später nur noch Zinsen an Kapitalgeber wie seinen Ex-Arbeitgeber zahlt. Es ist wie in der vorigen deutschen kartelldemokratischen Republik: Egal, wie die Blockparteien bei der Wahl gelabelt sind, herauskommen tut immer dasselbe: ein bescheidenes Dasein für die Bevölkerung, Wohlstand für die Parteibonzen, ihre Bürokraten und ihre bezahlten Claqueure, garniert mit Schulden, die in den Staatsbankrott führen, (Beifall bei der AfD) begleitet von den Tartarenmeldungen über die Planübererfüllung. (Heiterkeit des Abg. Anton Baron AfD) (Dr. Uwe Hellstern) Das Argument, Schulden wären nicht schlecht, wenn sie in Investitionen fließen würden, könnte man vielleicht gelten lassen, wenn die Rahmenbedingungen, die bei Ludwig Erhard galten, noch vorhanden wären. Eine Investition konnte da nämlich einen größeren Rückfluss an Kapital auslösen. Dies geschah durch den Markterfolg, weil mehr Rendite zurückfloss, als zuvor investiert wurde. Leider funktioniert das Ganze nur in einer freien Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft mit einer eng gegängelten Bevölkerung, der netto kaum noch etwas vom Brutto bleibt. Die stellt nämlich keinen Markt mehr dar. Damit ist auch klar, warum die FDP jetzt redundant ist. Das Geschwätz, man brauche nur niedrige Steuern für die Unternehmen, dann investieren die und schaffen hoch bezahlte Arbeitsplätze, ist auf Dauer einfach zu infantil. (Zuruf des Abg. Daniel Karrais FDP/DVP) Ich habe lange Zeit in der freien Wirtschaft gearbeitet. Die Wirtschaft investiert genau dann, wenn sie einen Markt sieht, auf dem sie einen sogenannten Return on Invest erzielen kann. Dafür braucht es Käufer. Ein gerupftes, geplündertes Volk und viele alimentierte Gäste, die alles, was sie bekommen, sofort in ihre Heimat überweisen, stellen keinen Markt dar. (Beifall bei der AfD – Zuruf von den Grünen) Lange haben wir dieses Problem über hohe Exportquoten gelöst. Nun hat der Präsident über dem großen Teich die Notbremse gezogen – ein Land als Markt für alle anderen. Dies verursachte dort Handelsdefizite von knapp einer deutschen Billion Dollar im letzten Jahr (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: „Eine deutsche Billion“!) und in den ersten zwei Monaten dieses Jahres allein schon eine Viertelbillion Dollar. Die von Trump dagegen verordnete Kur wird schwerste Nebenwirkungen für die Weltwirtschaft und wohl auch für seine eigene Volkswirtschaft haben. Klar ist aber, dass ein Weltwirtschaftssystem, das immer höhere Schulden auf der einen Seite und immer mehr vergebens Rendite suchendes Kapital auf der anderen Seite produziert, im Fiasko enden muss. Die wahre Triebfeder dieser Misere sind linke Schuldenjongleure (Zuruf des Abg. Manuel Hagel CDU) in Kombination mit monetaristischen Geldingenieuren. Wir werden demnächst von einer Kombination aus beidem regiert. Gott schütze uns und dieses Land! Danke. (Beifall bei der AfD)
