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Daniel Born

13.03.2025 Sitzungen 17/118

Vielen Dank, Herr Abgeordneter. – Herr Minister Lucha, ich darf um die Beantwortung der Fragen bitten. Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Manfred Lucha: Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Abgeordnete! Ich schließe mich der Kollegin Zimmer an: Sie haben die richtige Frage gestellt. (Heiterkeit des Abg. Nikolai Reith FDP/DVP – Abg. Nikolai Reith FDP/DVP: Und zwar nicht zum ersten Mal!) Das hat mir vorhin echt imponiert. Ich darf die Antworten zu a und b zusammenfassen und auch ein bisschen ausführen. Mit den bisherigen, seit 2020 im Haushalt veranschlagten Mitteln für Streetwork im Bereich der Integration wurde das Projekt „Förderung geflüchteter junger Erwachsener,“ – insbesondere allein ankommender Männer – „die durch besonders riskantes Verhalten auffällig werden“ können, gefördert. Das Projekt ist unter dem Namen „männlich.jung.geflüchtet“ bekannt. Dieses Projekt richtet sich an die spezifische Zielgruppe der männlichen jungen Geflüchteten, die durch besonders riskantes Verhalten z. B. gewaltauffällig werden können. Es werden modellhafte Ansätze zur fachlichen Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit zu erproben sein. Der Antrag wurde vom Diakonischen Werk Württemberg im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit – darauf beziehen Sie sich meines Erachtens, Herr Abg. Reith – gestellt. In diesem Jahr endet das Projekt mit einer Transferphase. Das neue Projekt „Streetworker“ für die Jahre 2025 und 2026 mit Fokus auf die Zugewanderten befindet sich jetzt in Planung, wie im Haushalt beschlossen. Die Ausgestaltung steht noch nicht fest, weil wir – Sie erinnern sich auch an die Beratungen im Ausschuss – die Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt mitnehmen wollen. Darum haben wir eine Transferphase vorgesehen, um im Prinzip nahtlos weitermachen zu können. Wir kofinanzieren mit im Doppelhaushalt 2025/2026 veranschlagten Mitteln teilweise auch zwei Projekte aus dem Bereich des digitalen Streetwork, die zusammen mit anderen Bundesländern durchgeführt werden und die die aufsuchende Informations- und Beratungsarbeit zum Inhalt haben. Diese Projekte finden Sie unter den Titeln „Nedim – Netzwerk digitale Migrationsberatung“ und „Kompan – Digital Streetwork für EU-Zugewanderte“. Wir haben seit 2020 für Streetwork im Bereich Integration 400 000 € veranschlagt; die Mittel werden wir auch umsetzen.

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