Daniel Born
Ich gehe hier jetzt einmal kurz dazwischen, Frau Ministerin, da das nicht die parlamentarische Fragestunde ist, sondern die Beratung eines Gesetzentwurfs. (Abg. Anton Baron AfD: Ich fand es gerade unterhal- tend! Mich hat es unterhalten!) Es ist jedem anheimgestellt, Zwischenfragen zu stellen, aber wir können hier nicht in einen Dialog gehen. Darum bitte ich jetzt die Frau Ministerin, ihre Rede fortzusetzen. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen und der CDU) Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper: Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das diese Mittel wirklich relevant weiterführt. Nach zwei Jahren wären diese Mittel sozusagen wieder unten gewesen. Wir haben sie so intelligent gestreckt, dass sie noch bis zum letzten Schuljahr hielten, damit Sie das jetzt noch mal in die entsprechenden Haushaltsverhandlungen aufnehmen konnten. Natürlich hätte auch ich gern mehr Geld. Aber ich meine, diese Art der Politik, zu sagen: „Ich fordere hier, ich fordere da“, ist natürlich das alte Prinzip einer Opposition – was ich sehr gut verstehe –: „Ich bestelle sehr viel, aber ich habe noch keinen Wirt, der mir das dann bezahlt.“ (Beifall bei Abgeordneten der Grünen – Abg. Andre- as Schwarz GRÜNE: Genau! – Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Was hat das mit dem Gesetzentwurf zu tun? Nichts!) – Der Gesetzentwurf kommt schon. (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Ach so! – Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke FDP/DVP: Nach dem Nasenboh- ren! – Gegenruf des Abg. Dr. Stefan Fulst-Blei SPD: Genau! – Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Bis jetzt war ja alles Konsens, was Sie erzählt haben!)
