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Ansgar Mayr

CDU 29.01.2025 Sitzungen 17/114

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, zumindest die, die hier sind! Cyberangriffe auf Unternehmen dienen zunehmend als Mittel für Sabotage, Spionage und Erpressung. Die Schäden, die durch Diebstahl sensibler Unternehmensdaten oder Erpressung entstehen können, sind existenziell. Gerade für die innovativen und forschungsstarken Unternehmen in Baden-Württemberg sind die Daten der eigentliche Schatz. Sind diese Daten einmal weg oder in den Händen der Konkurrenz in China oder anderswo, kann das für die betroffenen Unternehmen die Insolvenz bedeuten. Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen des Innenministeriums für mehr Cybersicherheit ungemein wichtig. Denn die Sensibilität für diese Angriffsmöglichkeiten und für Abwehrmaßnahmen muss schnell und deutlich steigen. ode – 114. Sitzung – Mittwoch, 29. Januar 2025 Der neue Cybersicherheits-Check für kleine und mittlere Unternehmen ist da ein ganz wichtiger Baustein. Gerade bei den KMUs kann durch niederschwellige Beratungsangebote schnell eine deutliche Verbesserung der Kenntnisse und der Sicherheitsmaßnahmen erreicht werden. Uns interessiert, wie groß die Bedrohungslage und wie erfolgreich dieses neue Programm von Innenministerium, Cybersicherheitsagentur sowie den Industrie- und Handelskammern ist. Daraus abgeleitet ergeben sich für uns einige Fragen an die Landesregierung: Wie viele Cyberangriffe auf Unternehmen in Baden-Württemberg gab es im vergangenen Jahr 2024, und wie ist da die Entwicklung, also der Trend, im Vergleich zu Vorjahren? Wie viele Unternehmen haben den neuen Cybersicherheits-Check bereits durchführen lassen und wie viele Anmeldungen gibt es dafür? Was kostet die Unternehmen dieser Cybersicherheits-Check? Ist angedacht, dass der Cybersicherheits-Check auch auf andere Einrichtungen, z. B. Kommunen, ausgeweitet wird? Letzte Frage: Welche weiteren Angebote für Unternehmen bietet insbesondere die CSBW? Vielen Dank.

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