Thomas Dörflinger
Herr Präsident! Herr Kollege Weirauch, es ist klar, als Opposition muss man kritisieren und auch versuchen, den Finger in die Wunde zu legen. Aber ich bin heute fast entsetzt, wie unehrlich hier von Ihrer Seite aus argumentiert worden ist. Sie stehen hier vorn und fordern eine höhere Meisterprämie. (Abg. Dr. Boris Weirauch SPD: Ja! Was ist daran un- ehrlich?) Sie fordern eine Verbesserung der Meistergründungsprämie. (Abg. Dr. Boris Weirauch SPD: Was ist daran unehr- lich?) Sie fordern mehr Geld für die überbetrieblichen Bildungsstätten. Sie fordern in der Opposition all das, was Sie in der Regierungsverantwortung selbst überhaupt nicht auf die Kette gebracht haben. (Beifall bei der CDU – Abg. Dr. Boris Weirauch SPD: Wann war das?) Wie sah es unter einem SPD-Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid aus? Wie hoch war die Meisterprämie, Herr Weirauch? (Zuruf von der CDU: Null!) Null Euro! Wie hoch war die Meistergründungsprämie? Die gab es gar nicht, Herr Weirauch. (Zuruf des Abg. Dr. Michael Preusch CDU) Überbetriebliche Bildungsstätten: Sie hatten einen Abbaupfad beschlossen. Jedes Jahr wollten Sie aus den überbetrieblichen Bildungsstätten Geld entnehmen. Sie wollten sie ausbluten lassen. (Beifall bei der CDU – Abg. Manuel Hagel CDU: Aus der SPD!) Aktuell verkämpfen Sie sich für eine Arbeitgeberabgabe, die das Handwerk ablehnt. So geht es nicht. Ich denke, Kollege Weirauch, für das Handwerk in Baden-Württemberg ist es ein Segen, dass Sie dort sitzen, wo Sie sitzen – in der Opposition –, und keine Regierungsverantwortung haben. (Beifall bei der CDU – Abg. Dr. Boris Weirauch SPD: Das werden wir sehen! 2026! Getroffene Hunde bel- len!)
