Dr. Gisela Splett
Vielen Dank. – Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es uns wichtig ist, die DHBW gut unterzubringen und die Menschen, die wir brauchen, wie Sie es ausgeführt haben, gut auszubilden. Mir liegt auch am Herzen, dass wir Absolventinnen und Absolventen in den bauaffinen Fächern haben. Sie sind nicht zuletzt auch für Vermögen und Bau wichtig. Insoweit ist uns das Projekt wichtig. Es liegt uns am Herzen, und wir haben auch versucht, eine gewisse Beschleunigung herbeizuführen. Man hat jetzt neue Flächenrichtwerte für die DHBW erarbeitet. Wir haben in Mosbach aber nicht darauf gewartet, bis diese vorliegen, sondern man hat schon mal mit der Machbarkeitsstudie angefangen, um eben möglichst schnell weiterzukommen. Im Weiteren wird man dann auch die Ergebnisse der neuen Bedarfsbemessung berücksichtigen. Ich kann Ihnen jetzt keine genaue Zahl nennen; ich weise nur noch mal darauf hin: Wir haben ja unser Energie- und Klimaschutzkonzept für landeseigene Liegenschaften. Da sind Festlegungen für Büroflächen enthalten, nicht aber für Vorlesungsräume oder Ähnliches. Was Büroflächen angeht – das wissen Sie alle –, gehen wir davon aus: Da sind in Zeiten von Homeoffice 20 % einsparbar. Was das jetzt aber für die Hochschule insgesamt heißt, das kann ich Ihnen tatsächlich erst zu Weihnachten beantworten, ode – 105. Sitzung – Donnerstag, 10. Oktober 2024 wenn wir die Ergebnisse vorliegen haben. Denn es geht insgesamt ja darum, die Dinge gut unterzubringen. Unser alleiniges Ziel ist es nicht, Flächen zu sparen, sondern wir wollen innovative, gut und flexibel nutzbare Räume, in denen – so, wie Sie es auch wünschen – eine gute Hochschularbeit, eine gute Ausbildung erfolgen können – und das möglichst langfristig; denn wir müssen uns darauf einstellen, dass sich Hochschule auch in den nächsten Jahrzehnten weiterentwickelt. (Abg. Gabriele Rolland SPD: Nach der Priorität hat- te ich noch gefragt!) – Die Frage nach der Priorität hatte ich wohl noch nicht beantwortet. Es ist aber auch schwierig, dies zu sagen, weil wir uns ja bei allen Haushaltsberatungen – Beratungen zum Doppelhaushalt – mit den Ressorts zusammensetzen und in die Prioritätensetzung für Baumaßnahmen gehen. Da gehen auch baufachliche Fragen ein. Gebäude, die stark sanierungsbedürftig sind, sind natürlich aus baufachlicher Sicht wichtig; andere Projekte sind auch aus wissenschaftlicher Sicht wichtig – es sind alle wichtig, aber manche sind noch wichtiger als andere. (Heiterkeit der Abg. Gabriele Rolland SPD) Insofern muss man da jeweils schauen, wenn es auf die Haushaltsaufstellungen zugeht, mit den Ressorts die richtigen Dinge nach vorn zu platzieren.
