Elke Zimmer
Ich war noch nicht fertig. Vielleicht erledigt sich dann das ein oder andere. – Sie haben es schon angesprochen: Es ist auf jeden Fall zu beachten, dass eine solche Verlängerung mit dem Metropolexpress abgestimmt sein muss. Da gibt es zwischen Stuttgart und Pforzheim spätestens mit der Fertigstellung von S 21 eine Ausweitung des Angebots. Das ist von der Region auch immer gewünscht worden. Daher ist das auf jeden Fall ein Punkt, der quasi sitzen muss. Was ich aber empfehlen kann: Die Region kann diesen Vorschlag in den Prozess „Zukunftsfahrplan“ des Verkehrsministeriums einspeisen, der im Moment läuft. In diesem Projekt „Zukunftsfahrplan“ wird das Zielkonzept 2025 für den Schienenpersonennahverkehr weiterentwickelt; es ist das zentrale Konzept der Weiterentwicklung des SPNV. Hier werden Fahrplanstrukturen, Anpassungen des Deutschlandtakts und eben auch Infrastrukturausbau, falls nötig, mit untersucht. Die Regionalforen für dieses Projekt starten jetzt im Herbst. Wenn die Bürgermeister das dort einspeisen, wäre das, denke ich, die richtige Stelle. (Staatssekretärin Elke Zimmer) Die Strecke – das kann man ganz allgemein sagen – ist bereits stark ausgelastet zwischen Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen (Enz). Wir haben den MEX 17, der halbstündlich verkehrt, wir haben den RE 1 zwischen Karlsruhe und Stuttgart – drei Züge in zwei Stunden –, und wir haben den IC 61 zweistündlich. Das heißt, wir haben in der Summe vier Personenzüge je Stunde sowie umfangreichen Güterverkehr. Dies bedeutet: Wenn es eine zusätzliche Angebotsausweitung gäbe, müsste man vermutlich auch über einen Infrastrukturausbau nachdenken – in welcher Form, ist aber im Moment natürlich völlig offen –, da die Strecke schon an der Leistungsgrenze ist.
