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Dr. Wolfgang Reinhart

08.05.2024 Sitzungen 17/94

Auch Regierungsmitglieder, Frau Ministerin, sollen eine parlamentsangemessene Sprache verwenden. Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper: Ich habe mich schon entschuldigt und möchte mich auch noch ausdrücklich beim Kollegen Kern entschuldigen. Aber zur Ernsthaftigkeit zurück: Mir war es von Anfang an wichtig, dass wir – das sind die Grundsätze, die ich am Anfang genannt habe – mehr Kinder über die Mindeststandards bringen und auch mehr Kinder an den Optimalstand heranbringen, weil wir auch da nicht optimal sind. Die Qualität muss in unser Bildungssystem zurück. Dafür tue ich alles. Dafür haben wir jetzt auch die Änderungen auf den Weg gebracht, die von unserem Koalitionsvertrag gar nicht gedeckt waren. Umso erstaunlicher ist es doch, dass wir die Kraft entwickelt haben, diese Änderungen herbeizuführen. Wir führen G 9 ein, es wird G-8-Züge geben, wir stärken auch die Realschulen und die Gemeinschaftsschulen. Der Werkrealschulabschluss wird abgeschafft. Die Hauptschulen bleiben, weil wir genau wissen: Die Kinder an den Hauptschulen brauchen mit dem Klassenlehrerprinzip oft eine andere Pädagogik. Sie brauchen oftmals eher eine sozialpädagogische Unterstützung. Diese Kinder geben wir nicht verloren. Da können Sie sicher sein. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU) Zum Thema „Ausgestreckte Hand“: Auch der Ministerpräsident hat die Hand ausgestreckt. (Lachen des Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke FDP/DVP – Zuruf des Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP) Sie kennen das ja: Zum einen Ohr geht es hinein, und zum anderen geht es hinaus. Das hat an dieser Stelle bei Ihnen funktioniert. Wir werden Sie hier genauso wieder mit einbinden. Das habe ich schon in Bebenhausen gesagt, und das sage ich auch hier. (Abg. Jochen Haußmann FDP/DVP: In welcher Form?) Danke schön. (Beifall bei den Grünen und der CDU – Glocke des Präsidenten)

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