Elke Zimmer
Herr Präsident! Herr Abgeordneter, danke auch für diese Frage. Sie ist gerade für die Menschen in den südlichen Landesteilen entscheidend. – Was passiert eigentlich, wenn – Stand heute – die Gäubahn 2026 tatsächlich gekappt wird und – Stand heute – der Pfaffensteigtunnel 2032 fertig ist? Es handelt sich um sechs Jahre, in denen es keine Verbindung gibt, die durchgeht, sondern in denen wir den Umstieg – im Regelfall in Stuttgart-Vaihingen – haben. Zum Glück haben wir den Bahnhof ertüchtigt, sodass (Staatssekretärin Elke Zimmer) dort ein Umstieg tatsächlich gut möglich ist. Aber ein Umstieg ist immer unkomfortabel; das wissen alle, die regelmäßig mit Bus und Bahn unterwegs sind. Das heißt, das macht die Strecke für die Nutzerinnen und Nutzer insgesamt unkomfortabler. Aus diesem Grund haben wir – Sie haben das Wort gerade schon genannt – ein Kompensationspaket entwickelt, das in dieser Interimsphase attraktivere Verbindungen zur Verfügung stellt. Wir werden Metropolexpresse fahren lassen. Wir werden das Angebot ausweiten. So werden wir es schaffen, dass wir die Zugbrechungen, die es bisher in Eutingen gab, nicht mehr haben werden und dass wir einen stabileren Betrieb – Herr Karrais, das ist Ihre Richtung – von Rottweil aus haben werden. Wir versprechen uns davon tatsächlich Fahrplanstabilität. Gleichzeitig wird die Verbindung ungefähr eine Viertelstunde schneller, wenn die Brechung nicht mehr stattfindet. Wir werden die S 1 bis nach Horb verlängern. Das heißt, für die Menschen aus Horb werden wir sogar eine umsteigefreie Verbindung haben. Wir werden da eine durchgehende Verbindung haben, die, meine ich, stündlich verkehren wird, also zukünftig durchaus eine wirklich attraktive Verbindung von Horb. Wir werden von Süden kommend zusätzliche Expressverbindungen – gerade morgens und abends – haben, um den Unmut, den man durch den Umstieg in Vaihingen hat, durch bessere Verbindungen zumindest ein Stück weit wettzumachen.
