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Friedrich Haag

FDP 10.04.2024 Sitzungen 17/91

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Beim Kollegen Hentschel hat es keine zehn Sekunden gedauert, beim Minister keine zwei Minuten, bis sie auf meinen Beruf zu sprechen kamen. Bei mir können Sie das machen; ich habe ein breites Kreuz. Aber ich möchte Ihnen eines sagen: Jemanden für seinen Beruf verantwortlich zu machen, ist das eine. (Zuruf des Abg. Thomas Hentschel GRÜNE) Aber jemanden, der sich dafür einsetzt, dass sein Berufsstand dazu beiträgt, dass der Klimaschutz vorangebracht wird, hier verantwortlich zu machen, zeigt, wie absurd das ist und was Sie von fossilem Rohöl halten. Sie sind ein Freund des fossilen Rohöls. (Beifall bei der FDP/DVP) eriode – 91. Sitzung – Mittwoch, 10. April 2024 Sie haben das gemacht, Kollege Hentschel; das können Sie im Protokoll nachlesen. Sie haben gefragt, was für einen Beruf ich habe. Aber das ist ja egal. Was dem Minister an unserer Automobilindustrie liegt, zeigt allein der Satz, er hätte sich einen Südkoreaner gekauft. Sie hätten sich auch einen Audi, Mercedes oder VW kaufen können. Sich dann hier hinzustellen und zu sagen, wie wichtig die Automobilindustrie sei, Herr Minister, ist verlogen. (Beifall bei der FDP/DVP und des Abg. Dr. Uwe Hellstern AfD) Im Gegensatz zu Ihnen wollen wir die Elektromobilität nicht verbieten. Das, was Sie in Bezug auf den Wirkungsgrad angesprochen haben, ist auch richtig. Herr Kollege Dr. Weirauch hat es verwechselt, weil er von 70 % gesprochen hat. Wir müssen auf alles, von der Erzeugung bis zum Auspuff, schauen. Aber Sie haben nicht gesagt, woher die Energie kommen soll. Deswegen: Wir wollen nicht, dass die E-Fuels in Baden-Württemberg produziert werden, sondern dort auf der Welt, wo es viel Sonne und viel Wind gibt. Sie schaffen es ja nicht einmal, hier zwei Windräder zu bauen. Herzlichen Dank. (Beifall bei der FDP/DVP)

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