Daniel Lindenschmid
Als junge Frau kam sie nach Deutschland und beantragte Asyl. Heute ist M. R. ... eine Stammesmutter im berüchtigten Remmo-Clan: 19 Kinder, 22 Einträge im Strafregister. Die Libanesin lebte Jahrzehnte von Transferleistungen. Nun steht sie vor Gericht, weil sie Vermögen verschwieg und das Sozialamt abzockte. ... Nach 42 Jahren in Deutschland braucht die Angeklagte immer noch einen Dolmetscher. Meine Damen, meine Herren von der FDP – und wenn wir auf die aktuellen Umfragewerte im Bund und auch im Osten Deutschlands schauen, dann wohl eher: „sehr geehrte Sonstige von der FDP“ –: Als diese Menschen geboren wurden bzw. eingewandert sind, war das Gendern noch nicht einmal erfunden. Trotzdem sprechen sie nach Jahrzehnten noch immer kein Deutsch. Und Sie wollen uns nun weismachen, dass blödsinnige Anredeformen, dämliche Gendersternchen und idiotische Unterstriche die Ursache dafür sind. Nein, gegenderte Anredeformen, Gendersternchen und Unterstriche sind genau das: blödsinnig, dämlich und idiotisch. Aber die Integration verhindern sie nicht. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Oliver Hilden- brand GRÜNE) Integration findet entweder statt, weil sie richtigerweise als Bringschuld verstanden wird, oder sie findet eben nicht statt, weil sich jemand schlichtweg gar nicht integrieren will. Was die FDP hier versucht, ist ziemlich durchsichtig. Weil sie sich im Gegensatz zu unserer AfD-Fraktion nicht traut, den Genderwahnsinn frontal anzugreifen und als Gefahr für unsere Sprache und auch die Gesellschaft insgesamt zu benennen, versucht sie, ihn als lästigen Stolperstein auf dem Weg zur Transformation Deutschlands zu einem Multikultopia darzustellen, ganz so, als wäre z. B. die Integration zahlreicher (Daniel Lindenschmid) Nachfahren türkischer Gastarbeiter daran gescheitert, dass der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer sie nicht mit einem durchgegenderten Begrüßungsschreiben empfangen hat. (Beifall bei Abgeordneten der AfD) Nein, die FDP agiert hier einmal mehr nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Weil Sie nicht genügend Rückgrat haben, um sich aus eigener Kraft voll und ganz dem Gender-Gaga entgegenzustellen, schieben Sie Einwanderer und Behinderte als Scheinargument vor. (Vereinzelt Lachen bei der AfD) Das ist exakt so schwach und armselig, wie man es von einer ehemals liberalen Partei erwartet, (Beifall bei der AfD) die wegen ihrer Beliebigkeit zu Recht bundesweit mit der Fünfprozenthürde kämpft und vielerorts bei fast 3 % steht. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die sowieso schon nicht ganz einfache deutsche Sprache durch Gendersternchen, Binnen-I und Unterstriche noch schwieriger zu lernen ist und diese auch Blinden und Hörgeschädigten das Leben erschweren. Aber für uns von der AfD-Fraktion ist eindeutig schwerwiegender, dass diese Sprachverhunzung einen Traditionsbruch erzwingen will, dass sie verstümmelt und dass sie oft genug als Vehikel für eine linksextreme gesellschaftspolitische Agenda dient. (Beifall des Abg. Dr. Rainer Balzer AfD – Abg. Miguel Klauß AfD: Ja!) Wir lehnen sie daher ganz grundsätzlich ab. (Beifall bei der AfD) Das unterscheidet uns übrigens auch von der CDU, die bei dem Thema – gerade in Person von Innenminister Thomas Strobl – viel heiße Luft produziert. Wenn es nach ihm geht, dann soll – offenbar ausgelöst durch Druck eines aktuellen Volksbegehrens – das Gendern in der Sprache der Landesbehörden in Baden-Württemberg unterbunden werden. Man werde in einer Verwaltungsvorschrift festhalten, dass Sonderzeichen wie Binnen-I und Gendersternchen in der Verwaltungssprache künftig nicht mehr zulässig seien, verkündete Strobl kürzlich. Gestern haben wir dann noch schnell das Ergebnis präsentiert bekommen. Und wie erwartet konnte Herr Strobl seinen großen Worten keine Taten folgen lassen – man habe sich darauf geeinigt, dass in der Landesverwaltung der Status quo bestehen bleibe – und verweist auf den Rat für deutsche Rechtschreibung. Die CDU ist zufrieden, weil in diesem Regelwerk das Gendern bisher nicht vorgesehen ist, und die Grünen sind zufrieden, weil in diesem Regelwerk das Gendern noch nicht vorgesehen ist. (Abg. Miguel Klauß AfD: Ja!) Mehr war von der links-grün vermerkelten CDU nicht zu erwarten, da dem Koalitionspartner, den Grünen, ein Verbot nicht hätte schmackhaft gemacht werden können. eriode – 86. Sitzung – Mittwoch, 31. Januar 2024 (Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Petra Krebs GRÜNE) Denn deren politisches Umfeld hat das Gendern ja quasi erfunden. Wer es mit einem Genderverbot ernst meint, muss dabei sämtliche Bereiche mitdenken, in denen das Land etwas zu melden hat, also ganz besonders auch Schulen und Hochschulen, weil dort mit Abstand der größte Schaden angerichtet wird, beispielsweise wenn Arbeiten deshalb schlechter benotet werden, weil sich Schüler oder Studenten dem Gendern verweigern. (Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Ist das so?) Da gibt es zahlreiche Beispiele. (Zurufe) Was aber hören wir dazu von der CDU? Genau genommen gar nichts. (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Immer her mit den Beispielen!) Denn Schulen und Hochschulen sind von Herrn Strobls Ideen nicht betroffen. (Abg. Anton Baron AfD: An den Universitäten gibt es genug Beispiele!) Wir, die AfD-Fraktion, begrüßen selbstverständlich jede Initiative, die geeignet ist, den Genderwahnsinn zurückzudrängen, selbst wenn es am Ende des Tages nur einem einzigen, CDU-geführten Ministerium gelingt, und selbst dann, wenn es dort nur einer Handvoll Nichtmuttersprachlern, Blinden und Hörgeschädigten das Leben ein kleines bisschen erleichtert. (Abg. Jonas Weber SPD: Das kann doch nicht sein, was Sie da erzählen!) Wer den Kampf gegen den Genderwahnsinn aber ernsthaft und umfassend geführt wissen will, der muss AfD wählen; denn alle anderen sind grün. (Beifall bei der AfD) Abschließend möchte ich mich noch einmal an die FDP/DVP-Fraktion wenden: Liebe Kollegen, wenn Sie das nächste Mal hier im Landtag Integrationshindernisse thematisieren wollen, dann machen Sie das doch bitte nicht so umständlich mit dem Gendern als Vehikel. Nennen Sie stattdessen das Kind beim Namen. Nicht nur das Gendern verhindert Integration, sondern Integrationsverweigerer verhindern Integration, weswegen wir, die AfD-Fraktion, auch ganz klar sagen: Integration oder Remigration. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD – Zuruf von der AfD: Bravo! –
