Daniel Lede Abal
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren! Ich kann zwar den Vorwurf des Kollegen Binder verstehen, kann diesen allerdings in der Sache nicht nachvollziehen. (Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke FDP/DVP: Verstehen, aber nicht nachvollziehen?) Wir haben hier, wie wir sehen, zahlreiche Kolleginnen und Kollegen – – Ich verstehe den Vorschlag sehr gut; nachvollziehen kann ich ihn aber nicht, weil ich finde, er ist nicht zutreffend, Herr Kollege. (Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke FDP/DVP: Warum ver- stehen Sie ihn dann?) Wir sind hier zahlreich vertreten, und wenn ich mich hier umschaue, dann sehe ich hier auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Saal, die fachlich sehr wohl in der Lage sind, dieser Sache zu folgen. (Abg. Anton Baron AfD: Das ist eine Sauerei! – Abg. Sascha Binder SPD: Es hat nicht jeder 60 Abgeord- nete in der Fraktion!) (Daniel Lede Abal) Ich glaube auch, dass der Gesetzentwurf, der hier zur Abstimmung steht, zur Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik wichtig genug ist, um ihn noch in diesem Jahr einzubringen. Das ist die Erste Beratung; das heißt, es ist die formale Einbringung, die wir heute erleben. Die fachliche Auseinandersetzung findet in der Folge noch im Ausschuss (Abg. Gabriele Rolland SPD: Das kann man auch an- ders machen! Das ist kein Grund! – Gegenruf: Das ist ein sehr guter Grund!) und in den weiteren Lesungen hier im Plenum statt. Deshalb lehnen wir diesen Antrag ab. Vielen Dank. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen – Abg. Sascha Binder SPD: Wo ist er eigentlich, der Minister?)
