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Katrin Schindele

CDU 09.11.2023 Sitzungen 17/78

Vielen Dank, Herr Präsident. – Lieber Herr Verkehrsminister, Sie haben es gerade schon ein bisschen angesprochen: Für die Bürgerinnen und Bürger ist das natürlich einfach eine ganz hohe Belastung, wenn es um die Gäubahn oder einen Zubringer geht. Deswegen meine Frage: Wie haben Sie vor, zu kommunizieren, damit diejenigen, die die Strecke wirklich schon seit Jahren, fast Jahrzehnten nutzen, dies weiterhin tun, dann aber auch wissen, mit welchen Einschränkungen sie zu rechnen haben und vor allem auch wann sie mit Einschränkungen zu rechnen haben, damit sie vielleicht auch noch Fahrgemeinschaften oder Ähnliches planen können, wenn es dann halt doch zu große Einschränkungen gibt? Ich finde es sehr gut – Sie haben es schon angesprochen –, dass Sie da mit der DB in direktem Austausch stehen. Denn man muss ja davon ausgehen, dass es noch mehrere Jahre dauern wird, bis es eine wirklich ganz gute Lösung gibt. Wenn Sie vielleicht auch das kommunizieren würden, damit auch diejenigen, die als Pendler unterwegs sind und das auch wirklich gern machen, gut informiert sind. Das andere ist die Kommunikation mit den Kommunen und anderen Playern, damit natürlich alle mit dabei sind. Minister für Verkehr Winfried Hermann: Vielen Dank. – Wir haben das ja schon in Form dieser öffentlichen Veranstaltung, die wir unterstützt haben und bei der auch mein Ministerium vertreten war, kommuniziert. Wir haben uns auch schon vielfältig öffentlich geäußert, auch in Interviews. Ich war unlängst beim Oberbürgermeister in Rottweil und habe auch unlängst mit dem Oberbürgermeister von Horb über diese Sache gesprochen und habe auf ähnliche Fragen wie hier dargelegt, was alles Sache ist, wo wir Probleme sehen und woran gearbeitet wird. Ergänzend kann ich noch sagen: Ich habe auch dem Oberbürgermeister von Rottweil gesagt, wir werden alles tun, dass die Verbindungen in der Zeit im Prinzip nicht schlechter werden, sondern dass wir womöglich, wenn es mit der S-Bahn nicht klappt, mit Metropolexpresszügen einspringen. Wir wollen ein gutes Angebot – möglichst im Halbstundentakt – bringen. Ich muss aber einschränkend sagen: Bei allem ode – 78. Sitzung – Donnerstag, 9. November 2023 kommt es darauf an, dass wir es schaffen, dass die Züge insgesamt in das Gefüge der Fahrpläne hineinpassen. Man stellt sich manchmal einfach vor, auf dieser Strecke könnte ja noch ein weiterer Zug fahren. Das geht vielleicht schon, aber spätestens ab dem Bereich, wo die S-Bahn kommt, ist dann das bisherige Trassengefüge überlastet. Es ist nicht so leicht, regelmäßig im Halbstundentakt einen Zug einzufügen. Es ist vorgesehen, dann, wenn die Untersuchungen fertig sind, in geeigneter Form die Ergebnisse dieser eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung öffentlich zu machen. Vielleicht gibt es auch eine öffentliche Veranstaltung; das ist auch in der Überlegung.

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