Dr. Wolfgang Reinhart
Die Frau Ministerin antwortet. Bitte sehr. Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper: Wir haben jetzt hier noch eine lebhafte Diskussion darüber, wer was beantwortet. Sie haben aber natürlich recht, (Lachen bei der FDP/DVP) dass sich die Zahl der Schülerschaft entsprechend verändern würde, für uns aber vor allem die Orientierung im internationalen Bereich gilt. Ich würde jetzt gern zum Schluss kommen. Ich will auch gar nicht zitieren, was in den weiteren Rückmeldungen der Verbände steht. Der Hauptpersonalrat für Lehrkräfte an Grund-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen hat sich ebenfalls ganz klar dagegen ausgesprochen. Auch die GEW sieht in der verbindlichen Grundschulempfehlung nicht die Lösung, um den momentanen tatsächlichen Herausforderungen zu begegnen. Wie gesagt: Wir arbeiten mit Hochdruck, (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Mit gigantischen Erfolgen!) gerade im Bereich der Bildungsgerechtigkeit für die Kinder, die nicht den Mindest- und den Regelstandard erreichen. Denn ich glaube, das ist für unser Land, wirtschaftlich gesehen, aber auch für das Schicksal der einzelnen Kinder mit der entscheidende Punkt: dass sie eine Perspektive haben, eine eigene Teilhabe, eine eigene wirtschaftliche Basis für ihr Leben schaffen. Daran arbeiten wir. Aber die Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung werden wir auch in der vierten Lesung nicht entsprechend goutieren können. Besten Dank. (Beifall bei den Grünen – Vereinzelt Beifall bei der CDU) ode – 76. Sitzung – Mittwoch, 25. Oktober 2023
