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Emil Sänze

AfD 20.07.2023 Sitzungen 17/72

Vielen Dank. – So hören wir nichts über ein durch die EU höchst umstrittenes Renaturierungsgesetz und die Auswirkungen auf unser Land. Wir hören außer einem müden Protest der Landesregierung nichts von der Düngeprodukteverordnung der EU und ihren Auswirkungen auf die Landwirtschaft in unserem Land, wir hören nichts über die wegfallenden landwirtschaftlichen Flächen, die aufgrund des stetigen Eingriffs der EU die landwirtschaftlichen Flächen in unserem Land nicht nur gefährden, sondern viele bäuerliche Betriebe zur Aufgabe zwingen bzw. in die Insolvenz treiben werden. (Beifall bei der AfD) Aber frei nach Habeck machen die sicherlich nur Pause und stellen ihren Betrieb nur temporär ein. Nein, meine Damen und Herren, Ihre EU entkernt unser Land und riskiert, über Jahrhunderte aufgebaute Erfahrungen, Fertigkeiten und Traditionen zu verlieren und zu vergessen. Glauben Sie mir: Ihre viel beschworenen Lösungen der Digitalisierung: Da wird Ihnen auch keine App helfen. (Lachen der Abg. Alena Fink-Trauschel FDP/DVP) Dennoch möchte ich Ihnen einen Teil der im Ausschuss geführten Diskussionen nicht vorenthalten. So wurde durch Burundi-Reisende und Mitglieder der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg – kurz SEZ genannt – über die eindrucksvolle Burundi-Reise berichtet. Zwischenzeitlich habe ich mich schon an die Reisefreudigkeit dieses Parlaments gewöhnt, und sicherlich machen manche Reisen auch Sinn, wenn sie dazu dienen, über den Tellerrand hinauszublicken – (Emil Sänze) zumindest für die Mitglieder der linken Seite dieses Hohen Hauses. (Abg. Sebastian Cuny SPD: Sie schauen auf den Tel- lerrand!) Wenn mir durch einen dieser Teilnehmer erklärt wird, dass wir in Burundi Akademiker für den deutschen Arbeitsmarkt ausbilden, frage ich mich, ob dieser machiavellistische Gedanke nicht nur aus dem tiefen Denken des Kolonialismus entspringt, wie auch andere Anträge der FDP/DVP. Ich meine, kaufmännisches Denken ist zunächst nichts Verwerfliches. Wenn aber dann zur Begründung nachgelegt wird, dass der Arbeitsmarkt in Burundi diese herangebildeten Akademiker im burundischen Arbeitsmarkt gar nicht nachfragt und diese nur in Deutschland beschäftigt werden könnten, empfehle ich der SEZ: Richtet eure Förderung bedarfsorientiert aus! Vielleicht brauchen die Rundi mehr Schmiede, Wasserbauer, Mechaniker oder Landwirte. Oder noch besser: Machen wir die vielen Menschen hier in Deutschland fit für eine lebenswerte Zukunft, die im Mittelpunkt den Erhalt der Familie sieht und zum kulturellen Erhalt unserer Gesellschaft beiträgt. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)

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