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Daniel Born

24.05.2023 Sitzungen 17/65

Frau Ministerin. Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Petra Olschowski: Vielen Dank. – Tatsächlich hat der Innovations­ campus mehrere Programme zur Start­up­Förderung und zur Ausgründungsförderung, u. a. das Intrapreneur-Programm, das in diesem Jahr erstmalig durchgeführt wird und tatsäch­ lich auf die Gründung von Start-ups abzielt. Es gibt ja auch noch weitere Gründungs- und Förderprogram­ me im MWK, um insgesamt das Thema Gründungen an den Hochschulen zu fördern. Dazu gehört auch, dass Mentorin­ nen und Mentoren, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpart­ ner der Unternehmen die start-up-willigen Studierenden be­ gleiten und unterstützen. Man muss aber ehrlicherweise auch sagen: In einer Zeit von Fachkräftemangel und durch die Beteiligung der Unterneh­ men werden viele sehr gute Kräfte auch direkt von den Un­ ternehmen abgeworben. Das ist einfach so eine Gesamtge­ mengelage, in der wir einerseits das Thema Gründen voran­ bringen und unterstützen wollen, aber gleichzeitig natürlich auch sehen, dass erfolgreiche und sehr gute Wissenschaftle­ rinnen und Wissenschaftler mit ihren Ideen und Forschungs­ projekten oft auch direkt einen Platz bei den Unternehmen fin­ den, die ihnen einfach sehr schnell gute Angebote machen. Tatsächlich zeigt sich daran in gewisser Weise auch die ande­ re Seite, dass also die Einbindung der kleinen und mittleren Unternehmen in die Innovationscampusmodelle auch im Be­ reich Mobilität sehr gut funktioniert; das ist die andere Seite der Medaille. Es gibt beispielsweise spezielle Förderformate wie die „Inno­ vation Challenges“, die dezidiert das Thema „Kooperationen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und dem Mo­ bilitätscampus“ unterstützen und bei denen eigentlich die He­ rausforderungen, die Problemstellungen für die Forschung aus den Unternehmen an den Campus gestellt werden und nicht andersherum. Ein Beispiel dafür ist die Assemblio GmbH in Weinstadt, die die industrielle Montageplanung durch Aug­ mented-Reality-Lösungen verbessert. Das war ein Thema, das sozusagen über diese „Innovation Challenge“ gekommen ist. Es gibt im Moment 18 solcher Projekte, die gefördert werden. Dazu gehört auch das Thema Zukunftslabore. Auch da geht es gerade auch darum, die kleinen und mittleren Unterneh­ men, teilweise auch größere, in dieser engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und die Nutzung auch neu geschaffener Forschungsinfrastruktur mög­ lich zu machen.

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