Daniel Karrais
Vielen Dank, Frau Ministe rin. – Sie haben es angesprochen: Die Versorgungsauflage be trifft 97,5 % der Bundesfläche; das heißt, 2,5 % der Fläche müssen nicht versorgt werden. Das bedeutet auch, die werden irgendwo liegen. Naheliegenderweise wird das in Regionen mit relativ dünner Besiedlung sein oder dort, wo es topogra fisch einfach schwierig ist. Beim Stichwort „topografisch schwierig“ denke ich an den Schwarzwald und ähnliche Re gionen bei uns in Baden-Württemberg, in denen es einfach sehr aufwendig ist, eine entsprechende Versorgung herzustel len. Meine Frage ist daher konkret: Was tut die Landesregierung dafür, dass von diesen bundesweit 2,5 % der Fläche allenfalls ein Bruchteil in Baden-Württemberg liegt? Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi: Darauf komme ich gleich noch, Herr Karrais. Ich weiß aber nicht, wie Sie auf die 2,5 % kommen. Denn nach Adam Riese ist es so: Wenn die Verpflichtung besteht, 99,95 % der Haushalte zu versorgen, dann bleibt ja nur ein Rest von 0,05 % – falls ich richtig gerechnet habe. (Zuruf des Abg. Daniel Karrais FDP/DVP – Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Ja, hast du! – Gegenruf des
