Elke Zimmer
Danke für die Fragen. Zur Frage Nummer 1: Uns liegen keine konkreten Zahlen bezüglich der Senkung der Unfallhäufigkeit oder der Schwere von Unfällen, bezogen auf einzelne Kohorten, vor. Das sind keine Zahlen, die wir sammeln würden. Da müsste man sich wahrscheinlich letztlich eher an die Versicherungen wenden, um diese Zahlen zu bekommen. Uns liegt im Moment nur diese allgemeine Aussage vor. Zum Thema Fachkräftemangel, ob das dazu beitragen könnte, dass junge Menschen besser zu ihrem Ausbildungs- oder Schulplatz kommen: Zum einen handelt es sich um begleitetes Fahren. Die jungen Menschen bräuchten dann also immer dieselbe Person bzw. dieselben Personen, die daneben sitzen würden. Sie haben ja gleich schon einmal die Vorfestlegung gemacht, es gebe dann volles Alleinfahren ab 17. Das wissen wir aber im Moment nicht, ob so etwas überhaupt möglich wäre. Aber auch dazu bräuchte es erst einmal Modellversuche, ob denn das Alleinfahren ab 17 tatsächlich auch im Sinne der Verkehrssicherheit das richtige Mittel der Wahl wäre. Also: Für uns steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Die anderen Fragestellungen, die Sie genannt haben, überlagern das vielleicht, aber die Verkehrssicherheit ist das zentrale Thema. Daraufhin wird dann auch beurteilt, ob es ein sinnvolles Instrument ist. Wenn es um die Mobilität von Kindern und Jugendlichen auch im ländlichen Raum geht – Sie haben heute Vormittag die Debatten sicherlich verfolgt –, glaube ich, dass wir heute so weit sind, sagen zu können, dass auch bei der Mobilität im ländlichen Raum im öffentlichen Bereich öffentlicher Nahverkehr und die Sharingmodelle die Modelle der Zukunft sind. Es geht darum, diese auszubauen und den jungen Menschen da die Freiheit zu ermöglichen, auch mit 16 schon selbstständig und allein unterwegs zu sein und nicht auf eine Begleitung angewiesen zu sein.
