Dr. Stefan Fulst-Blei
Vielen herzlichen Dank. – Ich will gern auf die Frage nach der Datenerhebung zurückkommen. Da unterstütze ich Sie übrigens voll: Wir brauchen (Dr. Stefan Fulst-Blei) eine empirische Wende. Ich wünsche mir, dass wir dann auf unsere Anfragen seltener die Rückmeldung bekommen: „Diese Daten werden nicht erhoben.“ Diese Rückmeldung bekommen wir immer wieder – egal, ob es um fachfremden Unterricht im Bereich der Grundschulen etc. geht oder um die Frage, wie Daten zum Unterrichtsausfall erhoben werden. Ich habe von Ihnen vorhin die Rückmeldung erhalten: Ihre Gedanken gehen in die Richtung dessen, was wir bereits in den 2000er-Jahren mit dem Konzept OES an den beruflichen Schulen umgesetzt haben. Ich selbst war daran beteiligt. Wir haben damals eine ganze Anzahl von Stunden zur Verfügung bekommen, um überhaupt erst bewältigen zu können, was da dranhängt, das Qualitätshandbuch etc. Deswegen meine Frage: Wie viel Personal stellen Sie den Schulen zur Verfügung, um diese empirische Wende vor Ort wirklich umzusetzen? Ganz konkret: Mit wie vielen zusätzlichen Stunden kann eine mittelgroße oder große Schule rechnen, um das Ganze abzuarbeiten? Wenn Sie das in der jetzigen Situation on top packen, wird es natürlich noch schwieriger.
