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Thomas Poreski

GRÜNE 01.02.2023 Sitzungen 17/56

Herr Präsident, vielen Dank. – Liebe Kolleginnen und Kollegen! Offensichtlich scheint ja genau diese eine Veranstaltung, auf die wir schon Bezug genommen haben, besondere Aufmerksamkeit ausgelöst zu haben. Das finden wir auch sehr berechtigt. Vor zwei Wochen war die Kick-off-Veranstaltung zur nächsten Phase des Qualitätskonzepts für Schulen im Land mit – das muss man sagen – durchweg sehr guten Resonanzen. Das ist hier im Haus ausdrücklich auch von anderen Fraktionen so bestätigt worden. Jetzt ist natürlich das eine das Was, das andere ist das Wie. Das heißt, es geht um den Referenzrahmen Schulqualität. Dieser läuft jetzt in der Schulpraxis an. Die Bildungswissenschaft spricht für Deutschland von einem „Paradigmenwechsel in der Steuerung von Schule“ – also von wegen, es sei alles so wie gehabt. Kollege Fulst-Blei, Sie waren halt an dieser Stelle tatsächlich nicht dabei. Das werfe ich Ihnen nicht vor, aber das ist Fakt. Baden-Württemberg ist hier – sicher nicht überall, aber an dieser Stelle – Vorreiter in der Bildung. Da muss man auch sagen: Ehre, wem Ehre gebührt. Jetzt ist die Schulentwicklung künftig konsequent evidenzbasiert und ein ganzes Stück weit unabhängiger, um von bildungspolitisch kurzfristigen Entscheidungen und Wetterwechseln – wir hatten heute Morgen auch eine Debatte, die in dieses Thema mit hineingespielt hat – wegzukommen. (Thomas Poreski) Deswegen meine Frage: Welche Zielsetzung verfolgt das KM mit diesem Vorhaben? Also: Warum brauchen wir eine datengestützte Qualitätsentwicklung an den Schulen?

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