Dr. Dorothea Kliche-Behnke
Liebe Kolleginnen und Kollegen, schön, dass Sie sich so freuen, (Abg. Raimund Haser CDU: Ich freue mich richtig, was Sie dazu sagen!) dass ich noch mal ans Redepult gehe. Zuallererst möchte ich auf die Aussagen von Herrn Mack zu sprechen kommen. Sie sagten ja, der Bürger – wer auch immer genau der Bürger aus Ihrer Sicht ist – (Zuruf von der AfD: Männlich, weiblich, divers! – Zuruf: Steht im Duden beschrieben!) will von seiner Hände Arbeit leben. Genau, das ist auch unsere Position. Deshalb unterstützen wir mit aktiver Arbeitsmarktpolitik und einem Anreiz zur Qualifizierung die Menschen mit Bürgergeld, damit sie wieder von ihrer Hände Arbeit leben können. Genau darum geht es. e – 50. Sitzung – Donnerstag, 10. November 2022 (Beifall bei der SPD – Zuruf des Abg. Joachim Stey- er AfD) Was Sie hier aber machen, wenn Sie von diesem Bürger, der von seiner Hände Arbeit leben will, sprechen, ist: Sie spielen hier Geringverdienende sowie Transferbezieherinnen und Transferbezieher gegeneinander aus. (Oh-Rufe – Abg. Raimund Haser CDU: Nein, das macht Ihr Bürgergeld! Genau das macht Ihr Bürger- geld! Das ist der Punkt! Sie machen das!) Das machen Sie am laufenden Band. Das ist ja der Kern Ihrer ganzen Argumentation. Das ist zum einen brandgefährlich, gerade in diesen Zeiten, in denen wir uns befinden, (Beifall bei der SPD und der Abg. Petra Krebs GRÜ- NE – Zuruf) und zum anderen möchte ich Ihnen sagen: (Abg. Andreas Deuschle CDU: Sie spielen die arbei- tende Bevölkerung und die nicht arbeitende Bevöl- kerung gegeneinander aus!) Auch die Menschen, die derzeit Hartz IV und zukünftig das Bürgergeld beziehen – – (Glocke des Präsidenten)
