Daniel Lindenschmid
Ich sehe schon wieder, Herr Hoffmann, was Ihre Partei mehr stört. Irgendeine Wortwahl stört mehr, als dass unser Land – egal, ob in der Energiepolitik, in der Wirtschaftspolitik oder auch in der Digitalpolitik – (Abg. Swantje Sperling GRÜNE: Das ist nicht „ir- gendeine Wortwahl“!) in den letzten Jahrzehnten völlig heruntergewirtschaftet wurde und wir den Stau, den wir jetzt gerade in der Digitalpolitik haben, auch in den nächsten Jahren nicht mehr abbauen werden. Ganz egal, was welche Regierung auf welcher Ebene verspricht: Es stört Sie viel mehr, dass ein Wort nicht so verwendet wurde, wie Sie es gern hätten. (Abg. Daniel Born SPD: Ja, weil es falsche Wörter gibt!) – Oh! Ich bin der Meinung, falsche Politik ist schlimmer als falsche Wörter. Aber bei diesem Thema werden wir uns nie einig werden. (Daniel Lindenschmid) Ich wäre froh, wenn wir in der Digitalpolitik in diesem Jahrzehnt noch andere Länder einholen könnten, gerade im nordeuropäischen Raum. Das sehe ich nicht kommen, auch wenn hier versprochen wird, dass wir in den nächsten Jahren flächendeckend Breitband und irgendwann auch Glasfasernetz haben werden. Das wird in den nächsten Jahren nicht passieren. Die Versprechungen werden gemacht. Sie stören sich dann wieder nur an irgendeiner Wortwahl. (Abg. Swantje Sperling GRÜNE: Das ist nicht „ir- gendeine Wortwahl“!) Genau das finde ich schäbig. (Beifall bei der AfD – Unruhe – Glocke des Präsiden- ten)
