Nikolai Reith
Vielen Dank, Frau Staatssekretärin, für die Beantwortung. – Zum einen sollte die Frage ermitteln, wie groß der Bedarf ist. Es gibt tatsächlich auch noch einen größeren Bedarf: die sechs Projekte, die jetzt nicht bewilligt wurden. Das ist sicherlich eine Aussage. Da müssen wir im Einzelnen schauen, woran deren Bewilligung scheiterte. Meine Wahrnehmung: Bei den Versorgungszentren, die ich besucht habe – es waren zwei; also nicht alle 21 –, kann man es durchaus als Erfolgsmodell sehen. Es zeigt auch, dass es aufgrund der Komplexität gut ist, wenn ein Partner dabei ist, der das nicht nur moderiert, sondern auch inhaltlich und konzeptionell begleitet. Deswegen ist das, glaube ich, wirklich ein tolles Programm, insbesondere für die ländlichen Räume. Und – Sie haben es angedeutet – es entlastet ja auch die Krankenhäuser in unserem Land. Auch unter diesem Aspekt wäre es also wichtig, dies auf jeden Fall bei der Evaluation zu berücksichtigen und darüber nachzudenken, dies weiterhin zu fördern – auch finanziell, vor allem aber inhaltlich, in der Begleitung des Modells. Daher die Frage: Was soll evaluiert werden? Was soll durch die Evaluation herausgefunden werden? Was möchte man damit feststellen? Und wenn man die Evaluation abgeschlossen hat: Welche Ergebnisse sollen daraus folgen? Soll man daran dann die Überlegung knüpfen, dies weiterzuführen?
