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Thomas Poreski

GRÜNE 21.07.2022 Sitzungen 17/44

Nein. – An den Gymnasien ist die Ressourcenausstattung auskömmlich – das sehen wir auch in dem Antrag –, mit regionalen Schwankungen. An den anderen Sekundarschulen – Realschulen, Gemeinschaftsschulen, auch Werkrealschulen – ist der Mangel hingegen eklatant. Hier muss und hier wird unser gesamter Werkzeugkasten zum Einsatz kommen. Schwierig ist die Lage auch in den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Die Zahl der Studienplätze in der Sonderpädagogik erhöhen wir deswegen um ein Drittel. Das macht übrigens kein anderes Bundesland. Wir wissen, dass die Bäume beim nächsten Haushalt nicht in den Himmel wachsen. Aber Bildung ist aus guten Gründen einer der ganz wenigen Bereiche, die nach dem Willen meiner Fraktion netto wachsen werden, wenn die Haushaltsmittel bereitgestellt werden. (Abg. Sascha Binder SPD: „Netto“!) Das ist ein gutes Zeichen in schwierigen Zeiten. Denn wir wissen, die Bildung der Zukunft ist weit mehr als die Fortsetzung der Vergangenheit mit bestenfalls mehr Mitteln. Die Bildung der Zukunft ist ein Auftrag, den unser Koalitionsvertrag klar (Thomas Poreski) formuliert. Dieser umfasst die 21st Century Skills Kooperation, Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken. Er orientiert sich an den Qualitätskriterien der weltweit führenden Bildungsnationen. Daran arbeiten wir zusammen mit vielen Akteuren aus der baden-württembergischen Schulwelt und, wenn Sie wollen, auch gern mit allen demokratischen Fraktionen im Landtag. Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU)

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