Nikolai Reith
Vielen Dank für die Rückmeldung. Bis jetzt ist es ja so, dass die Innenstadtberater zeitlich begrenzt finanziert werden. Da kam vor Ort dann auch immer gleich die Bitte, dass man das verstetigt. An dieser Stelle, glaube ich, ist es aber richtig so. Ich habe auch argumentiert, dass das tatsächlich ein Impuls ist, und das muss dann ein Projekt sein, das sich vor Ort tatsächlich trägt. Deswegen die Nachfrage: Ist es nach wie vor so gedacht? Und wenn Sie Mittel einstellen, sind diese dann für neue Projekte oder für eine Verstetigung gedacht? Ich plädiere, wie ich schon angeführt habe, eher für neue Projekte, um das noch mehr in die Fläche zu bekommen. Sie haben es angesprochen: Das Programm im letzten Jahr war nicht so umfangreich. Es war vielleicht mal als Test gedacht. Ich glaube, der Test war erfolgreich. Aber es sollte dann auch ein Projekt sein, das vor Ort überzeugt, das sich dann dort etabliert und sich dann auch selbst trägt, weil die Akteure davon überzeugt sind. Deswegen die Nachfrage, ob es weiterhin als Impuls, als Anfangsfinanzierung und nicht als verstetigtes Projekt gedacht ist. Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: Vielen Dank, Herr Reith. – In der Tat soll es ein Impuls sein. Wir wollen dadurch Strukturen vor Ort in den Kommunen schaffen, die das dann auch nachhaltig in die Zukunft tragen. Es gibt ja viele Handelsverbände vor Ort, die auch unterschiedlich aktiv sind. Es gibt viele Komeriode – 41. Sitzung – Donnerstag, 23. Juni 2022 munen im Land mit 10 000 bis 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das heißt, der Bedarf ist natürlich in den nächsten Jahren auch noch gegeben, wenn wir möglichst viele Kommunen bedienen wollen. Aber in der Tat, es geht um eine Art Moderationsfunktion, also moderierend, anstoßend, Techniken gerade für eine Ist-Analyse zur Verfügung zu stellen, auch Kapazitäten, um dies auch zu erarbeiten. Das braucht Zeit und auch persönlichen Einsatz, und dann ist natürlich das Ziel, dass sich das vor Ort auch trägt.
