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Dr. Erik Schweickert

FDP 10.03.2022 Sitzungen 17/32

Vielen Dank, Frau Zimmer, dass Sie auch gleich dargestellt haben, wo dann praktisch die Ansprechpartner wären. Mir geht es um Folgendes – da habe ich sicherlich ein paar Beispiele im Auge –: Wenn z. B. das Land eine Brücke saniert und dafür einen Zeitraum X, beispielsweise sechs Monate, veranschlagt: Ab wann, würden Sie sagen, entsteht dann ein solcher Anspruch nach den Kriterien, die Sie genannt haben, weil es beispielsweise tatsächlich signifikant länger dauert? Ist dieser Fall gegeben, wenn es doppelt so lang dauert oder die Hälfte der geplanten Zeit hinzukommt? Was ist denn etwas, was man noch akzeptieren muss? Denn: Ein Unternehmen plant beispielsweise bei einem Vorhaben vom Land, durch das die Straße für – eine gegriffene Zahl – sechs Monate gesperrt wird, wie es nach sechs Monaten weitergeht. Wenn die Sperrung aber nicht nach sechs, sondern erst nach neun oder zwölf Monaten wieder aufgehoben wird, dann hat das Unternehmen selbstverständlich Probleme. Deswegen wäre meine Nachfrage: Können Sie mir ein Gefühl dafür geben, was „deutlich mehr“ ist? Ich spreche jetzt nicht davon, wenn aus einem Tag zwei Tage werden, was auch eine Steigerung um 100 % wäre. Ich möchte aber irgendwie einschätzen können, was Sie gerade dankenswerterweise dargestellt haben.

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