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Volker Schebesta

10.03.2022 Sitzungen 17/32

Sie hätten mich, Frau Steinhülb-Joos, völlig falsch verstanden, wenn Sie den Eindruck hätten, ich würde den Zahlen nicht trauen. (Heiterkeit des Abg. Dr. Albrecht Schütte CDU) Ich habe nur darauf hingewiesen, dass bei den Zahlen zur Bewertung von Unterstützung natürlich Berücksichtigung finden muss, dass wir uns nicht im Normalbetrieb befinden, sondern in einer Situation, in der Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer sich von einem Tag auf den anderen auf etwas völlig Neues einstellen müssen und mit einer Aufgabe konfrontiert sind, für die es eben keine Lösungen gibt, die man aus der Schublade ziehen könnte – weder im Ministerium noch in den Schulen oder in der Schulverwaltung. Wir alle müssen uns an die Decke strecken, um dieser Situation gerecht zu werden. Wir wissen, dass dabei natürlich auch von uns Dinge kurzfristig getan werden, die von den Lehrerinnen und Lehrern, von den Schulleitungen kurzfristig umgesetzt werden müssen. Sie haben die unbesetzten Schulleitungsstellen angesprochen. Diese sind wir mit dem Schulleiterpaket angegangen, mit dem schon in der letzten Legislaturperiode Maßnahmen für Konrektorenstellen und Entscheidungen zu Fragen der Besoldung getroffen worden sind. Jetzt sind im Haushalt 160 zusätzliche Deputate vorgesehen, um auch hinsichtlich der Leitungszeit zu reagieren. Wir nehmen ernst, dass diese Situation besteht, und reagieren darauf. (Beifall bei Abgeordneten der CDU – Vereinzelt Bei- fall bei den Grünen) Wir haben den im Koalitionsvertrag angekündigten Prozess zur Analyse und Evaluation des Qualitätskonzepts aufs Gleis gesetzt. Dabei werden wir, Herr Dr. Kern, auch externe Expertinnen und Experten sowie unseren Wissenschaftlichen Beirat mit einbeziehen. Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass man einer eigenen Evaluation nicht trauen würde, (Abg. Thomas Poreski GRÜNE nickt.) sondern es ist ein Standard im Qualitätsmanagement, auch den Blick von außen zu wählen. Das sollte ich gerade einer Partei, die sich wirtschaftsnah fühlt und Qualitätsentwicklungsprozesse in der freien Wirtschaft eigentlich kennen sollte, nicht zu sagen brauchen. Das hat nichts damit zu tun, dass wir irgendjemandem nicht vertrauen würden. Wenn das gefordert wird, hat das nichts damit zu tun, dass man der internen Sicht nicht trauen würde, sondern das ist ein ganz normales Evaluationsinstrument, mit einer externen Sicht darauf zu reagieren. Das tun wir auch. (Beifall bei Abgeordneten der CDU – Vereinzelt Bei- fall bei den Grünen – Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP meldet sich. – Glocke des Präsidenten) eriode – 32. Sitzung – Donnerstag, 10. März 2022

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