Dr. Stefan Fulst-Blei
Frau Staatssekretärin – Sie werden sicherlich selbst schon daran gedacht haben –, aus meiner Praxis heraus kann ich anregen, dass man überlegen sollte, ob man auch ältere Schülerinnen und Schüler einsetzt. Ich hatte in meiner Berufsschulzeit regelmäßig auch mit Leuten mit ukrainischem Hintergrund zu tun, aber auch mit russischem Hintergrund. Da muss man schauen, ob dies geht. Das kann ich nicht einschätzen, ob dort eine gewisse Bereitschaft vorhanden wäre. Der zweite Punkt: Eine Berichterstattung des SWR bezog sich auf die Russisch-Orthodoxe Kirche in Mannheim; daher auch der Hinweis auf die Kirchengemeinden. Mir war nicht klar, dass in der dortigen Gemeinde auch viele ukrainische Leute Mitglied sind. Dies versuchen wir heute als Botschaft ins Land periode – 31. Sitzung – Mittwoch, 9. März 2022 zu senden: Es sind nicht die Menschen, es ist Putins Politik, die gerade diesen fürchterlichen Krieg vom Zaun bricht. Daher mein Hinweis auf die Kirchengemeinden. Dort gibt es zentrale Ansprechpartner. In Teilen – das weiß ich aus Mannheim – haben die Gemeinden auch Bildungseinrichtungen, gerade im Bereich Sprachkurse. Ich glaube, dort gäbe es durchaus großes Potenzial – wenn ich mir erlauben darf, Ihnen diesen Hinweis mitzugeben. Eine Sache vielleicht noch – auch wenn ich jetzt natürlich noch eine ganze Reihe Fragen hätte; aber dazu befinden wir uns, glaube ich, einfach noch in einem zu frühen Zeitpunkt in der Debatte –: Der Wunsch wäre einfach: Wir haben in der nächsten Woche im öffentlichen Teil der Sitzung des Bildungsausschusses das Thema Covid; vielleicht könnten wir uns dann einfach unter der Überschrift „Krisen“ die Möglichkeit geben, in diesem Rahmen noch einmal nachzufragen, wie der Stand ist. Denn das ist eine riesige gemeinschaftliche Aufgabe. Die Kommunen werden das nicht alleine stemmen. Die Kommunen werden auf Sie zugehen; das haben Sie ja auch schon ausgeführt. Das ist eine Riesenbaustelle; das muss man wirklich sagen. Danke für die Ausführungen.
